Mittwoch, 30. Juli 2014

Ein Tag im Juli

  • 02:20 Elias weint und möchte zu mir ins Bett - einige Stunden Halbschlaf folgen.
  • 08:00 Ich bringe den nun wachen Kleinen nach unten und lege mich noch mal eine Stunde hin.
  • 09:00 Duschen und frühstücken - mir fehlt das leckere Roggenbrot aus dem Urlaub.
  • 10:00 Während die großen Kinder den Kleinen übernehmen, fahren der Mann und ich in die Praxis, um nach der Post zu sehen und Staub zu saugen. Der Biobauer, bei dem wir auf dem Weg einkaufen wollten, hat leider zu. Wir kaufen frisches Brot in einer Landbäckerei und erledigen die Arbeiten in der Praxis.
  • 12:00 wieder zuhause muss ich Elias erst einmal wickeln - da haben sich die Kinder nicht rangetraut. Ich bringe ihn ins Bett für seinen Mittagsschlaf. Die Kinder haben Nudeln mit Tomatensauce gekocht.
  • Wir rufen meine Mutter an und gratulieren zum 70. Geburtstag!
  • Danach nutze ich die Mittagspause für mein Strickprojekt, bis Freitag muss der Leftie fertig sein.
  • 14:00 Linnea und ich brechen zu unserem Mutter-Tochter-Nachmittag auf. Da es sonnig aussieht und der Mann fest davon überzeugt ist, dass es nicht regen wird, nehme ich keinen Schirm mit. Unterwegs im Linienbus beobachten wir sintflutartige Regenfälle. Hätte ich den Schirm doch mitnehmen sollen?
  • 15:00 In Düsseldorf scheint die Sonne. Wir gehen am Rhein entlang - schnell, denn die Tochter muss dringend - und genießen dann einen leckeren Saft von Biolekka in der Altstadt. Eigentlich wollten wir ins Museum, da ich aber fürchte, dass wir nicht genug Zeit haben, wird der Museumsbesuch vertagt und wir schlendern durch die Stadt. Elias hat keine Hose mehr ohne Loch, daher wollen wir zum Modeschweden, wo auch Linnea etwas findet. Dann stöbern wir noch in der Buchhandlung.
  • 17:00 Linnea möchte noch zur Neusser Filiale der Buchhandlung, also machen wir uns schon mal auf den Rückweg. In Neuss finden wir auch noch kleine Mitbringsel, essen Eis, kaufen Trauben, Käse und die im Urlaub kennen gelernten Chiasamen im Bioladen.
  • 19:00 wir sitzen im Bus nach Hause, die Füße tun weh.
  • 19:45 wieder da essen wir alle zusammen Brot, Käse und Trauben und genießen die letzten Schlucke Lagrein Rosé.
  • 20:45 Elias wird ins Bett gebracht und schläft nach einer halben Stunde ein.
  • Während ich im Fernsehen etwas über das menschliche Gehirn lerne und mir danach eine schöne Sendung übers Heiraten anschaue, stricke ich weiter.
  • 23:00 der Mann übernimmt heute die Nachtschicht, daher nehme ich mir noch die Zeit, den Tag Revue passieren zu lassen und dies zu schreiben. Ein schöner voller Tag, an dem ich die Wäscheberge erfolgreich verdrängen konnte.

Montag, 28. Juli 2014

Urlaub mit Kleinkind - reloaded

Nach vielen Jahren wieder mit einem Kleinkind unterwegs zu sein, stellte uns in diesem Jahr vor ganz besondere Herausforderungen. Zwischendurch fragte ich mich mehr als einmal, ob dieser Urlaub diese Bezeichnung überhaupt verdiente.
Als unsere jetzt ältesten Kinder klein waren haben wir unsere Urlaube ganz klassisch im Ferienhaus an der holländischen und belgischen Küste verbracht. Wir sind zum Strand, hier und da mal in eine kleine Stadt und das wars. Da wir noch jung waren, haben uns die nächtlichen Unterbrechungen nicht so viel ausgemacht. Die Kinder haben sich auch immer ganz gut miteinander beschäftigt. 
Der erste Urlaub mit Linnea ging nach Schweden und Dänemark. Durch die Fahrt mit der Fähre wurde die lange Anreise unterbrochen, was für die Kinder aufregend und abwechslungsreich war.Ein ziemlich verregneter Sommer. Ich erinnere mich an lange Kinderwagenspaziergänge im Nirgendwo. Linnea machte ihre ersten Schritte und sogar die 15stündige Rückfahrt auf dem Landweg verlief problemlos.
Nun sind wir mit vier Kindern im Alter von eins bis siebzehn Jahren unterwegs. In der Zwischenzeit haben wir wunderbare Urlaube in England und auf Menorca verbracht. Zwei regenreiche Wochen in Holland oder Dänemark wären für uns keine Option mehr. Da wir vor zwei Jahren bereits einen traumhaft schönen erholsamen Urlaub in Südtirol verbracht hatten, zog es uns wieder dorthin. Aber mit einem Kind, das auch schon mal bei einer 90- Minuten-Fahrt in verzweifeltes Schreien ausbrechen kann, über 800 Kilometer bewältigen? Da wurde mir dann doch mulmig. Also haben wir für die Hinfahrt eine Zwischenstation in Österreich eingeplant. So waren wir nicht so sehr im Zeitdruck. Da ich gesundheitlich sehr angeschlagen war, fuhr der Mann die gesamte Strecke. Elias ließ sich ganz gut mit Knabbereien bei Laune halten. Abends wartete dann die erste Herausforderung: Schlafen im Reisebett. Mann und Kinder gingen noch ins Restaurant und ich schaffte es schließlich mit langem Atem, den Kleinen an sein Reisebett zu gewöhnen. Überhaupt ist nicht zu unterschätzen, dass kleine Kinder sich in ihrer gewohnten Umgebung am wohlsten fühlen. Wie auch Buntraum in ihrem Blogpost beschreibt, brauchen Kinder ihre Zeit bis sie sich an eine neue Umgebung gewöhnen. Dementsprechend sind sie gerade dann, wenn die Eltern sich selbst Erholung erhoffen, besonders nähebedürftig. Dass ich mit viel Schlafmangel und zusätzlich erkältet in den Urlaub gestartet bin, machte die Sache nicht besser. Die ursprünglich geplante Kombination “Kind schläft bei Papa und Mama“ erwies sich als nicht praktikabel. Also nutzten wir das Zusatzbett im geräumigen Dachgeschoss des Appartements, um uns nächteweise abzuwechseln und zu entlasten. 
Der Urlaub mit Kleinkind verlangt nach einem anderen Rhythmus als mit älteren Kindern. Die Mittagsstunden erwiesen sich teilweise als zu heiß, um überhaupt einen Fuß nach draußen zu setzen. Längere Ausflüge oder Wanderungen mussten also entsprechend geplant werden oder konnten nur von einem Teil der Familie wahrgenommen werden. 
Hier kommt wieder ein Punkt zum Tragen, den ich als sehr schwierig empfinde: den Vergleich. Nicht nur den Vergleich mit anderen Urlauben, auch den Vergleich innerhalb der Familie. Wer hat Zeit für sich? Wer kann spontan etwas unternehmen? Wer sieht und entdeckt etwas Neues? Es ist nicht einfach, die Bedürfnisse der einzelnen Familienmitglieder unter einen Hut zu bekommen und es ist auch nicht einfach, die eigenen Bedürfnisse wichtig genug zu nehmen und es ist auch nicht immer einfach, den anderen ihre Erlebnisse zu gönnen. Das fällt an einem Urlaubsziel, das viele Möglichkeiten bietet, etwas zu unternehmen, natürlich schwerer.
Irgendwie ist dann, nachdem die größte Erschöpfung behoben war, doch noch der Perspektivwechsel gelungen. Geholfen hat, den Urlaub mit Kleinkind als etwas besonderes zu sehen. In ein bis zwei Jahren wird der Sommer schon wieder anders aussehen. Wenn wir vielleicht in einigen Jahren noch einmal hierher fahren, wird unser Jüngster in den Pool springen, zu den Almen wandern und mit uns durch die Stadt schlendern.

Sonntag, 27. Juli 2014

Urlaub in Südtirol 2014


Gestern sind wir aus dem Urlaub in Südtirol zurückgekehrt. 2012 waren wir schon einmal dort und haben nun wieder im Hotel Kaufmann in Auer ein familienfreundliches Quartier gefunden. Allerdings ist der Urlaub mit vier Kindern inklusive einem Kleinkind doch ganz anders als mit drei schon älteren Kindern (dazu werde ich aber noch extra was schreiben).
Schön war es Sybille wieder zu treffen und mit ihr und ihrer Familie Ausflüge zu machen und zu wandern.

Ganz besonders schön war es auf der Petersberger Leger Alm, die wir gut mit Kinderwagen erreichen konnten und wo ich einen köstlichen Gemüsesalat gegessen habe. Sybilles Bericht von unserem Ausflug gibt es hier.
Auch sonst gibt es in Südtirol viel zu entdecken, z.B. das alte Dorf Truden.

Weinprobe in Tramin.
Trient
Montiggler See
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soweit die ersten Eindrücke und nun euch allen noch ein schönes Wochenende

Donnerstag, 10. Juli 2014

Schöne Ferien!

Heute wird gepackt und das schaffe ich wirklich nur mit Ibuprofen, denn eigentlich tut mir alles weh und ich fühle mich so richtig krank. Es muss noch so einiges bedacht werden und wie immer habe ich das Gefühl, irgendetwas wichtiges zu vergessen. Allen, die sich auch bald auf den Weg machen, wünsche ich eine gute Fahrt und allen anderen Erholung und schönes Wetter zu hause.
Der Blog geht in die Sommerpause. Die Blogposts, die ich noch schreiben wollte, müssen jetzt erst einmal warten.Vielleicht werde ich ab und zu mal twittern und bei euch lesen, aber ich freue mich auch auf eine Zeit offline.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Mein Urlaubsstrickprojekt

Mit Strickprojekten für den Urlaub ist das ja so eine Sache. Oft komme ich gar nicht dazu, wirklich viel daran zu arbeiten, aber ohne die Möglichkeit, ab und zu die Nadeln in die Hand zu nehmen, würde mir etwas fehlen. Diesmal nehme ich ein Projekt mit, bei dem es eine Deadline gibt, denn eine Woche nach dem Urlaub soll der Leftie meiner Mutter zum 70. Geburtstag eine Freude bereiten.
Nachdem ich den Brickless, Naiada und Hitchhiker auf den Nadeln hatte, ist der Leftie mein viertes Projekt von Martina Behm und ich bin wie auch schon bei den anderen begeistert. Die kleinen Blätter im Muster erfordern Wickelmaschen. Die waren ganz neu für mich, doch dank der ausführlichen Anleitung und einem kleinen Video-Tutorial hatte ich den Dreh schnell raus und stricke das Muster inzwischen fast auswendig. Zum Einsatz kommen zwei Stränge Wollmeise, die ich als Überraschungsset bestellt hatte in einem satten dunklen Türkis und einem hellen Grün und zur Auflockerung Madelinetosh Merino light in Baltic (Danke an die liebe Stefanie dafür) (hier meine Ravelry-Notizen). Ich komme ganz gut voran und hoffe sehr, dass das fertige Tuch dann meiner Mutter auch gefällt.

Podcast-Queue

Bevor ich mich in die Ferien verabschiede, möchte ich aber noch auf einen neuen Podcast hinweisen. Susi hat die erste Folge von Farbenspielerei aufgenommen. Es geht ums Stricken, Spinnen, Färben und in dieser ersten Folge um eine wunderschöne Hochzeit - sehr hörenswert!
Distel hat in ihrer aktuellen Folge der Urbanen Spinnstube schon mal die Teilnahmebedingungen für ihre 100-Folgen-Verlosung verraten. Es geht darum, ihr eine selbst gemachte Postkarte zum Thema "Ich und mein faserverrücktes Hobby zu schicken. Eine tolle Aufgabe!
So, nun werden sich hoffentlich während des Urlaubs noch ein paar mehr neue Folgen in meine Queue verirren und ich hoffe, dass ich danach mal wieder selbst zum Aufnehmen einer neuen Folge von More than knitting kommen werde.

Montag, 7. Juli 2014

Schloss Dyck Juli 2014



Gestern haben wir das anfänglich noch gute Wetter genutzt und sind mit den Kleinen in unseren Lieblingspark gefahren. Ich habe ja schon oft von unseren Besuchen im Schloss Dyck berichtet und doch gibt es jedes Mal Neues zu entdecken. 
Mir macht es besonders viel Freude zu beobachten, wie Elias in der Natur entspannt, wie ruhig er wird und wie viel Freude es ihm macht, Pflanzen, Steine und alles mögliche zu erforschen. Zum Thema Kinder und Natur habe ich ja schon geschrieben, nun erlebe ich es bei Elias wieder neu. Um dies noch einmal zu vertiefen, habe ich mir für den Urlaub Wie Kinder heute wachsen: Natur als Entwicklungsraum. Ein neuer Blick auf das kindliche Lernen, Fühlen und Denken als ebook auf mein Kindle geladen. Mal gespannt, inwieweit in so zum Lesen komme...

Freitag, 4. Juli 2014

Friday Fives

Hm, ob mir heute fünf Dinge einfallen, für die ich dankbar sein kann?
1. Unsere drei Schulkinder haben das Schuljahr überstanden und werden versetzt. Da das nicht ganz leicht fällt, freuen wir uns, atmen tief durch und genießen erst einmal die Ferien!
2. Auch ich bin froh und dankbar über den Ferienbeginn: wenn es der Kleine zulässt, kann ich länger schlafen, muss mich nicht um schulische Angelegenheiten kümmern und habe vielleicht hier und da eine helfende Hand.
3. Es ist schön zu sehen, wie Elias langsam die kleinen Rituale des Alltags entdeckt und wiederholt haben möchte, z.B. genießt er es morgens ein bisschen auf das Bett der Schwester zu klettern und dort zu spielen.
4. Sehr dankbar bin ich für einmal wöchentlich alleine schlafen können. Nach anstregenden Nächten sehne ich diese Nacht herbei und tanke Kraft für die folgende Woche.
5. Toll ist die Möglichkeit, meine verpassten Lieblingssendungen wie frauTV auf dem Kindle anschauen zu können - dabei kann man dann sogar stricken.
Mehr Friday Fives gibt es bei Buntraum, Tafjora und Jademond.

Ferienpakete 2014

Wer diesen Blog schon länger liest, kennt die Tradition der Ferienpakete, die ich für die Kinder immer zum Sommerferienbeginn packe (hier seht ihr die Ferienpakete 2013 mit links zu den älteren Paketen).
In diesem Jahr haben sich die beiden Großen nur eine neue Staffel ihrer Lieblingsserien (Lost - Die komplette sechste Staffel (5 DVDs) und Pretty Little Liars - Die komplette zweite Staffel [6 DVDs]) gewünscht, so dass ich nur für Linnea ein Paket packe:
Neben dem Kinder Künstler Reisebuch gibt es ein Sommer Malandoo, ein Kniffel-Spiel (habe ich früher im Urlaub geliebt) und Kinder Tauchtiere  für den Pool.
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Allen einen schönen Ferienbeginn!

Donnerstag, 3. Juli 2014

This week in my kitchen

Heather von beauty that moves, lädt zu einem Blog Hop zum Thema This week in my kitchen ein. Einfach ein paar unkommentierte Fotos, kurze Eindrücke aus der Woche in der Küche:






i love the summer time in my kitchen