Freitag, 24. Oktober 2014

Friday Fives

Ups, jetzt wären mir die Friday Fives schon fast wieder durchgegangen... die Friday Fives sind eine Idee von Buntraum, wo auch andere Friday Fives verlinkt sind: 5 Gedanken an Dinge, für die wir dankbar sind.

1. Ich habe es ja schon erwähnt, möchte aber gerne noch einmal Danke für die Auszeit sagen, die mir meine Familie ermöglicht hat. Es hat so gut getan!

2. Ganz begeistert lauschen wir dem sich erweiternden Wortschatz des Kleinen. Neben Mama, Papa, heiß und Ball, ist jetzt "Baby" dazu gekommen.

3. Da ich eher etwas introvertiert und zurückhaltend bin, mag ich mich nicht so oft zu Unternehmungen aufraffen. wie schön, dass nun eine andere Mama einen gemeinsamen Schwimmbad-Besuch mit den Kleinen angeregt hat.

4. Ich freue mich auf eine Zeit zu zweit heute Abend mit meinem Mann. Wir wollen mal ein neues Restaurant ausprobieren (Lieblingsbeschäftigung).

5. Heute oder morgen kommt meine neue Woll-Lieferung! Alle Strickerinnen wissen, dass man sich ohne Strickprojekt nicht ganz vollständig fühlt. Also freue ich mich schon aufs Anstricken!

Bücher, die mir geholfen haben

In letzter Zeit wurde häufiger diskutiert, ob Erziehungsratgeber in Zeiten des Internet überhaupt noch Sinn machen. Fast jede Unsicherheit bezüglich des Nachwuchs kann schließlich inzwischen schnell und unproblematisch in der Twitter-Timeline beanwortet werden. Corinna Knauff hatte die Diskussion ins Rollen gebracht und u.a. Nora Imlau hat darauf geantwortet. 


Auch ich muss sagen, dass ich ziemlich viel im Netz lese und es oft schwierig ist, die Zeit für ein echtes Buch zu finden. Trotzdem waren es Bücher, die mir an verschiedenen Stellen des Mama-Seins entscheidende Impulse gegeben haben. 
Gute Bücher können einen genau da abholen, wo es gebraucht wird, können einem Kraft und neue Ideen geben. Dabei mag ich nicht unbedingt Erziehungsratgeber, die wie Kochbücher daher kommen. Auch die von Besserwissern sind nicht mein Fall. Vielmehr mag ich die, wo eigene Erfahrung spürbar wird. Aber von Anfang an: 
Als meine großen Kinder klein waren, dominierten die “Jedes Kind kann...“- Bücher, sowie Klassiker wie Dreikurs und Rogge den Markt. Irgendwann stolperte ich über Ariel Gore und ihr Buch Chaostraining rund ums Kind: Das etwas andere Mütterbuch. Der deutsche Titel ist zwar nicht ganz so toll, Ariel Gore erzählt aber herrlich locker und unverblümt über ihr Mamasein. Alltagserfahrung statt trockenes Konzept und ein Hauch San Francisco, das hat mir geholfen gelassener zu werden. 
Da ich in den Jahren danach auch selbst in die Ratgeber-Branche eingestiegen bin, habe ich natürlich sehr viele einschlägige Bücher gelesen.
Nachhaltig beeindruckend und für mich persönlich wichtig fand ich: “Das respektierte Kind “ von Deborah Jackson, die die Grundlagen des Attachment Parenting darstellt und auch mit vielen Beispielen und Studien belegt. 
Für das mütterliche Seelnheil: Katrina Kenison Mehr Zeit für mich: Wohlfühltips für Mütter in Eile. Auch hier wird der Titel nicht dem Inhalt des Buchs gerecht. Katrina Kenison schreibt in einer sehr ruhigen Art und Weise über den Alltag mit ihren Kindern und das Weniger oft Mehr ist.
Sehr gut gefallen und beschäftigt hat mich auch Mit Kindern wachsen: Die Praxis der Achtsamkeit in der Familie von Ian und Myla Kabat-Zinn.
In letzter Zeit hatte ich das Gefühl, mal wieder Inspiration für meinen Erziehungsalltag brauchen zu können. In Alfie Kohns Buch Liebe und Eigenständigkeit: Die Kunst bedingungsloser Elternschaft, jenseits von Belohnung und Bestrafung habe ich nun schon etwas rein gelesen und bin sehr angetan. Wieder ein Buch zur richtigen Zeit! Lienhard Valentins Mit Kindern neue Wege gehen muss noch etwas warten.
Habt ihr auch Bücher, die euch in eurem Mama-Sein beeinflusst oder euch geholfen haben?

Donnerstag, 23. Oktober 2014

This week in my kitchen

Heather von beauty that moves, lädt zu einem Blog Hop zum Thema This week in my kitchen ein. Einfach ein paar unkommentierte Fotos, kurze Eindrücke aus der Woche in der Küche.



it's getting cold outside

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Podcast-Queue

Susan B. Anderson zeigt wunderschöne Socken;
Distel spricht in Folge 101 der Urbanen Spinnstube über die DIY-Kritik von angeblichen Feministinnen und erzählt, welche Podcasts sie gerne hört;
In der neuen Folge von Ausfasernd macht sich Damned Snob Gedanken zum Thema Mode und Feminismus.

In der Queue befinden sich noch Folge 31 vom Zwillingsnadel-Podcast,
neue Folgen von Stadt Land Wolle (Elli und Manu solo),
Knitterhagel und
Twinneedle Solo von Tini.

Es gibt auch noch einen neuen Podcast: Fiberthermometer - sehr professionell gemacht und unbedingt hörenswert!

Nun fehlt mir nur was auf den Nadeln :-(. 
Das letzte Sockenprojekt ist fertig (Bilder gibt es noch nicht, da die Socken ja ein Tauschgeschenk sind). Aber ein neues Projekt ist schon in Planung!

Sonntag, 19. Oktober 2014

Wochenende 18./19.10.

Am frühen Morgen macht es sich Elias erst einmal in seiner Malecke gemütlich.

Für mich gibt es erst einmal eine Tasse Tee und Elias findet Nüsse knacken ganz toll.

Wir sind heute in Bochum beim Familienbesuch und genießen das Sonnenwetter.
Abendliche Rückfahrt über die Autobahn.
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Am Sonntag kann ich ausschlafen, wie schön!
Danach wird erst einmal gespielt - die ordentlichen Reihen stammen allerdings nicht von unserem Kleinen.

Die herrliche Sonne verführt dazu, morgens schon barfuß durch das nasse Gras zu laufen.
Heute haben wir nichts besonderes vor. Linnea verabredet sich mit einer Freundin. Nach der Kirche bringe ich Elias ins Bett und habe Zeit für die weitere Wochenplanung, Gartenarbeit und Sofa.
Zum Mittagessen gibt es viel Gemüse mit Tofu und chinesischen Nudeln.


Spaziergang zwischen Sonne und Wolken. Anscheinend kann das Wetter sich noch nicht so ganz entscheiden. Morgen geht die Schule wieder los!
Mehr Wochenende in Bildern gibt es wie immer bei Frau Mierau.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Warum manchmal eine Auszeit sein muss...

Elias wird nun bald 1 1/2 Jahre alt. Für mich war das eine ziemlich schwierige und anstrengende Zeit, die mich oft an meine Grenzen gebracht hat. Ich habe ja auch hier und hier darüber geschrieben. Vor allem der Schlafmangel macht mir nach wie vor zu schaffen. Na ja und es waren für mich die ersten 1 1/2 Jahre als vierfache Mama. Das hatte ich mir so eigentlich nie vorgestellt und so musste ich mich mit diesem Gedanken erst einmal anfreunden und in die Situation rein wachsen. 
Was sich positiv verändert hat, ist die innige Bindung, die Elias und ich inzwischen zueinander aufbauen konnten. Dazu jedoch auch die anderen Kinder nicht aus dem Blick zu verlieren, ihre Wünsche und Bedürfnisse nach wie vor wahrzunehmen und zudem neben der stärkeren Einbindung in den Beruf des Mannes mich selbst nicht zu vergessen, ist ein ständiger Balanceakt. 
Irgendwann im August wurde daher das Bedürfnis nach einer Auszeit, nach ein paar Kleinkind-freien Tagen stärker und die Idee, ein paar Tage mit den Mädchen nach Berlin zu fahren nahm Gestalt an.
Die Zeit in Berlin gestaltete sich sehr unkompliziert. Natürlich war es für mich keine komplette Auszeit, da ja die Mädels dabei waren. Ihre Wünsche für die Reise ließen sich jedoch gut realisieren und kombinieren, so dass jede auf ihre Kosten kam. Mir hat vor allem gefallen, seit langem mal wieder eine Stadt zu erkunden, einfach irgendwo aus zu steigen und sich durch die Straßen treiben zu lassen (Danke an Frische Brise und Berlinmittemom für die Berlintipps). Am Montag sind wir bis zur Station "Eberswalder Straße" gefahren und dann vom Kollwitzkiez an den Hackeschen Höden vorbei durch die Oranienburger Straße und den Monbijou-Park an die Spree gelaufen. 
Wichtig war für mich auch, den Blick von außen wieder zu bekommen und die eigene Familie wieder neu zu schätzen und mich darauf zu freuen. Es war ganz wunderbar, Kraft tanken zu können und dafür möchte ich mich auch bei meinem Mann und bei Leander, die sich zuhause gekümmert haben, bedanken. Ich spüre, dass ich nun gestärkt in die graue und kalte Jahreszeit gehen kann, dass ich nun kreativer und spontaner auf Elias Bedürfnisse reagieren kann. Dafür muss so eine Auszeit manchmal einfach sein.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Das Gute vom Schlechten unterscheiden

Berlinmittemom und Scoyo rufen zur Blogparade zum Thema “Medienerziehung“ auf. Dazu gab es bereits einen sehr interessanten Online-Elternabend, den ich mit großem Interesse verfolgt habe. Was vermitteln wir unseren Kindern in Bezug auf Medien? Wie führen wir sie an Computer, Handy, Fernsehen und Internet heran?

Da meine Kinder einen sehr großen Altersabstand haben (17, 15, 8, 1), stellt sich das Thema Mediennutzung natürlich sehr unterschiedlich dar.  
Ich muss zugeben, dass ich nicht zu den Eltern gehöre, die den Zugang zu Medien sehr stark beschränken oder reglementieren. Ich hatte immer das Gefühl, dass es völlig okay ist auch mal einen Nachmittag vor dem Fernsehen zu vertrödeln, solange wir auch noch lesen, basteln, malen und raus gehen. Viel wichtiger als die Dauer des Fernsehkonsums erschien mir schon immer der Inhalt des Gesehenen und der ästhetische Aspekt. Daher kamen Sendungen, in denen ohne erkennbare Story immer nur gekämpft wurde, nicht in Frage. Meine Meinung dazu habe ich nicht hinter dem Berg gehalten und auch direkt benannt, was ich gut oder schlecht finde. Als meine großen Kinder klein waren, gab es einige Kinderserien, die sowohl von den Geschichten als auch von der Gestaltung einfach wunderschön waren. Ich erinnere mich an “Der kleine Bär“, “Franklin“, “Peter Hase“ oder “Der Wind in den Weiden“. Heute sind viele Serien digital überarbeitet und haben ihre Individualität und Liebe zum Detail verloren. Ab und zu gibt es jedoch dennoch Sendungen, die es sich zu entdecken lohnt, zum Beispiel “Dreckspatzplatz“, “Charlie und Lola“ oder auch für Linnea “Schloss Einstein“. Auch Sendungen, die Wissen vermitteln, wie "Die Sendung mit Maus" oder "Löwenzahn" schauen wir gerne. 
Unsere achtjährige Tochter Linnea hat sicher früher als die beiden älteren mehr Fernsehen mitbekommen. Das ist mit mehreren Kindern, die verschiedene Interessen und Bedürfnisse haben, nicht zu vermeiden. Wichtig finde ich dennoch, dass das Fernsehen nicht als Hintergrundrauschen läuft und dass nach einer gesehenen Sendung auch der Aus-Knopf betätigt wird.
Neben dem Fernsehen wurden irgendwann Spiele interessant. Bei den Älteren waren das zunächst schön aufbereitete PC-Spiele, die wir gemeinsam gespielt haben. Dann kamen die kleinen Konsolen für unterwegs oder bei vielen auch noch andere Konsolen. Wir haben uns da eher zurückgehalten. Es wurde nicht sofort das Neueste gekauft und viele Teile haben wir nie besessen. Inzwischen hat der große Sohn sich selbst eine Playstation gekauft, um ein bekanntes Fußballspiel spielen zu können. Linnea spielt ab und zu mit dem alten Nintendo der Älteren. Wenn wir vor allem beim großen Sohn das Gefühl bekamen, dass er zuviel Zeit mit Spielen verbrachte, was sich dann vor allem schulisch zeigte, haben wir das besprochen und gemeinsam Lösungen überlegt. Ich fand es nie gut, Spielverbote auszusprechen oder zu bestimmen, wann der Computer auszumachen sei. Das gemeinsame Nachdenken und Überlegen schärfte auch beim Sohn durchaus ein Bewusstsein für die Problematik, so dass er sich inzwischen schon ganz gut selbst kontrolliert.
Inzwischen haben zumindest bei den älteren Kindern die Smartphones alle anderen Geräte abgelöst. Als Mutter weiß ich, in welchen Netzwerken sie sich bewegen, würde aber nicht auf die Idee kommen, jeden Schritt zu kontrollieren. Über die Gefahren des Internet sind wir im Gespräch und da ich selbst häufig im Netz unterwegs bin, bin ich auch einigermaßen informiert.
Was also die Medienerziehung betrifft, halte ich das behutsame Begleiten, im Gespräch bleiben und nach und nach Loslassen für entscheidend. Die Kinder haben ein Gespür für gute und weniger gute Inhalte entwickelt. Sie wissen, dass sie mit Fragen und Problemen zu mir kommen können. Wir rennen nicht sofort jedem Trend hinterher, sondern versuchen genau abzuwägen, ob es zu uns passt und Sinn macht. Da mein jüngstes Kind erst 1 1/2 Jahre alt ist, wird mich das Thema ja noch eine Weile begleiten und ich bin sicher, dass sich die Medienwelt in zehn Jahren wieder ganz anders darstellt. Mal sehen, was wir dann sehen!

Dienstag, 14. Oktober 2014

Wochenende in Berlin

Wie schon  berichtet, verbringen Tabea, Linnea und ich ein paar Herbstferientage in Berlin. Wir haben ein kleines Appartment gemietet und genießen die freie Zeit.
Der Samstag begann recht früh, denn im fremden Bett fällt mir das Schlafen natürlich schwerer als zuhause.


Los ging es aber ganz gemütlich.
Draußen regnete es ziemlich heftig.
 Erst mal zum Kurfürstendamm, die neue Herbstmode anschauen.
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Später haben wir uns dann im Schöneberger Kiez mit Urlaubsfreunden getroffen sehr lecker italienisch gegessen und sind danach noch durch die Akazienstraße gestreift.

Ein Besuch im Tee Tea Thé.
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Abends haben wir uns dann noch im Kino "Der kleine Nick macht Ferien" angeschaut und danach  das Festival of Lights bewundert.

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Nach einem gemütlichen Frühstück ging es am Sonntag zum Hamburger Bahnhof. Neben Kunst gibt es dort ein Restaurant von Sarah Wiener, wo wir sehr lecker gegessen haben.

Sonnenschein in Berlin
Auf der Domäne Dahlem gab es ein Erntefest, wo wir uns wieder mit unseren Urlaubsfreunden getroffen haben. Leider war es sehr voll.
Mit einem Luftballon ging es wieder ins Appartement, wo wir den Rest des Tages verfaulenzten.
Das war unser Wochenende in Berlin. Noch mehr zur Reise folgt noch. Die anderen Wochenenden in Bildern sind hier bei Frau Mierau zu finden.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

This week in my kitchen

Heather von beauty that moves, lädt zu einem Blog Hop zum Thema This week in my kitchen ein. Einfach ein paar unkommentierte Fotos, kurze Eindrücke aus der Woche in der Küche.


 a very short glimpse this week, not much cooking because we were only four instead of six, there will be more at the end of October

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Herbstferiengrüße

Bei uns sind die Herbstferien nun in vollem Gange. Nach wunderschön warmen Sonnentagen am Wochenende regnet es inzwischen ausdauernd. Linnea und Freundinnen haben gestern herbstliche Eulen gebastelt (von hier). Heute Abend kommen der Mann und der große Sohn von ihrem Fahrradkurzurlaub zurück. Die Tage mit den Mädels und Elias waren eigentlich ganz entspannt, aber auch anstrengend für Rücken und Schultern. Nun darf mein Urlaub kommen, gerne ohne Lokführerstreik! Der Blog macht einstweilen Pause! See you next week!