Mittwoch, 25. Mai 2016

Kennt ihr schon Yoyo und Motte?

Als in der Mompreneur-Facebook-Gruppe eine Anfrage kam, ob jemand Lust hat, ein selbst veröffentlichtes Kinderbuch vorzustellen, hat mich das sofort interessiert, denn die Idee auf dem hart umkämpften Buchmarkt, ein Buch selbst herauszubringen, finde ich sehr ambitioniert und mutig.
Das Yoyo und Motte-Buch, das ich dann bald in den Händen hielt, hätte ich so aber auch im Laden finden können, denn es ist absolut professionell gemacht und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Ein Blick in Yoyo und Motte's Welt zeigt, dass dies ein Herzensprojekt von Nadine Altenbach und Carolin Winterbauer ist. Gemeinsam reisen sie leidenschaftlich gerne und so kam auf einer Wanderung in Südafrika die Idee, aus ihren Eindrücken Geschichten für Kinder zu schreiben. Nadine schreibt, Carolin illustriert und die Inhalte werden zusammen erarbeitet.
Das Buch Yoyo und Motte: Die roten Elefanten nimmt einen mit nach Afrika. Yoyo und ihre kleine Begleiterin Motte lernen einen roten Elefanten kennen, der Hilfe bei einem großen Problem braucht, denn der Fluss ist ausgetrocknet. Sie lernen noch andere Tiere kennen und machen sich gemeinsam auf die Suche nach der Ursache. Das Buch wird für Kinder ab 6 Jahren empfohlen, eignet sich aber sehr gut auch zum Vorlesen für jüngere Kinder. Das Buch ist wirklich gut geeignet, um den Wortschatz zu erweitern, denn es ist nicht in einer künstlich niedlichen Sprache geschrieben, sondern sehr abwechslungsreich und lebendig. Schön ist auch der Rätsel- und Malteil hinten im Buch mit Ausmalbildern und kleinen Rätseln, bei denen es sogar etwas zu gewinnen gibt.

Das Yoyo und Motte-Projekt, das man auch auf der Facebookseite begleiten kann, bedeutete anfangs eine große Herausforderung für Nadine Altenbach und Carolin Winterbauer, denn die beiden kommen nicht aus der Buchbranche und hatten keine Erfahrung mit Self Publishing. So haben sie zunächst ihr persönliches Netzwerk eingebunden und kleinere Werbemaßnahmen gestartet. Inzwischen gibt es sogar buchbegleitende Produkte wie handgehäkelte Puppen, schöne Frühstücksbretter und Kühlschrankmagnete. Kaufen kann man die Bücher bislang nur über die Yoyo und Motte"-Website. Sie sind weiter auf der Suche nach Kooperationspartnern, denn da sie "Yoyo und Motte lieben, werden sie auch in Zukunft kreative Wege gehen, um ihr Projekt bekannt zu machen." Mit meinem Blogbeitrag empfehle ich die Bücher über "Yoyo und Motte" sehr gerne, denn der Kontakt mit Carolin Winterbauer war sehr herzlich und ich freue mich einfach, dazu beizutragen, dieses schöne Projekt bekannter zu machen.

Montag, 23. Mai 2016

More than knitting #12: Schreckmoment


Stricken:
Patchworkdecke nach einem Muster aus der Zeitschrift Landlust
Heaven and Space von Martina Behm
Einfache Socken

Susanne macht Sachen über Journaling
Boho Berry

Hand Herz und Seele Kreativnachmittag

Die neuen Podcasts findet ihr bei Ravelry in der Podcasting auf Deutsch-Gruppe

Sonntag, 22. Mai 2016

Wochenende 21. / 22.05.16

Die Grenzen von Privatleben und öffentlichem Leben sind beim Bloggen mitunter fließend und es bedarf einigem Fingerspitzengefühl, sie zu erkennen und zu wahren. Mari von "Baby, Kind und Meer" hat in dieser Woche beeindruckend ehrlich gesagt, dass sie diese Grenze im Moment nicht mehr ziehen kann. Mich und sicher auch viele von euch hat das Video sehr beschäftigt und auch wenn ich zigmillionen Lichtjahre davon entfernt bin, einen so großen Blog wie Mari zu haben, finde ich es wichtig, darauf zu achten, wann etwas zu viel wird, wann die Kamera einfach mal zu Hause bleibt und wann auch mal eine Zeit ohne neue Posts wichtig und richtig ist.
Dieses Wochenende möchte ich aber gerne mit euch teilen, denn ich war wandern und darauf habe ich mich schon lange gefreut! Die anderen Wochenenden in Bildern findet ihr wie immer bei Frau Mierau.
Startpunkt unserer Wanderung auf dem Jakobsweg, war die kleine Jakobspilgerstatue an der St.Suitbertus-Basilika in Düsseldorf-Kaiserswerth.

Zu Beginn gab es eine kleine Andacht mit dem Lied "Brich auf, bewege dich, denn nur ein erster Schritt, verändert dich, verändert mich, brich auf, bewege dich!"

Dann folgten wir dem blau-gelben Zeichen bzw. einfach dem Rhein, denn unser Weg ging immer am Rheinufer entlang.


Blick auf die Schiffe und ins Weite, Picknick auf Kieseln und Muscheln, die Sonne zeigte sich immer stärker und nachher waren wir froh, unter den hohen Bäumen gehen zu können.
Das Düsseldorf-Panorama kommt in Sicht.
Abschluss in der Josephskapelle in der Altstadt, willkommene Kühle und etwas Ruhe, denn draußen war es sehr trubelig. In Düsseldorf war Japantag und da das für uns Landfrauen dann doch zu viel des guten war, sind wir schnell wieder nach Neuss gefahren.
Dort ließen wir den Tag herrlich entspannt ausklingen.
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Am Sonntagmorgen nutzten wir die Vormittagsstunden im Garten, denn gegen 
Mittag wurde es kühl und regnerisch.
Elias ließ sich vom großen Bruder "Schach" zeigen.

Sonntagsessen: Lachssteak mit Kartoffelgratin und Frühlingsgemüse 
("Mama, das gibt es jeden Sonntag")
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Später gab es noch einiges zu erledigen und gleich ruft die Badewanne für den Kleinen. Euch eine gute neue Woche (hier wieder mit Feiertag) und passt auf euch auf.

Mittwoch, 18. Mai 2016

#mittwochistkuchentag: Klassischer Biskuittortenboden

Die Erdbeersaison ist da und da darf ein leckerer Erdbeerkuchen nicht fehlen. Wenn ich etwas nicht mag, sind es fertige Tortenböden, denn die sind mir viel zu süß und weich. Ein klassischer Biskuitboden ist schnell gemacht und und macht geschmacklich einen großen Unterschied.

Für den Tortenboden:

2 Eigelb
1 EL Wasser
75g Feinster Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
2 Eiweiß

Anfangs trennt man zwei Eier und schlägt das Eiweiß zu Schnee, das Eigelb wird mit Wasser und Zucker schaumig geschlagen.
Dann wird das Mehl mit dem Backpulver in den Teig gesiebt.
Nun noch den Eischnee unterheben und fertig ist der Teig.
In eine Form geben (ich habe zum ersten Mal eine Silikonform ausprobiert, die den Vorteil hat, dass sich der Teig später gut aus der Form lösen lässt - die Form sollte jedoch vorher gebuttert und mit Semmelbröseln ausgestreut werden) und ca. 20 Minuten bei 200° backen, darauf achten, dass der Teig nicht zu dunkel wird.
Nach dem Abkühlen aus der Form lösen und belegen. Die Backzeit ist nicht lange, aber die Zeit, in der der Kuchen gegessen wird, ist noch viel kürzer.
Unter dem Hashtag #mittwochistkuchentag sammelt Caro von den Naturkindern immer mittwochs eure Kuchenideen.

Dienstag, 17. Mai 2016

Elias Piratengeburtstag mit 3

Nach einer Woche ist nun Zeit, auf Elias Geburtstag zurück zu blicken! Er ist letzte Woche drei geworden, was er immer sehr stolz zuerst mit zwei und dann einem schnell mitgezeigten dritten Finger zeigt. Ich verfolge zwar sehr gerne die tollen aufwändigen Geburtstagsfeiern zum Beispiel von Daily Pia, selber versuche ich jedoch, den Aufwand möglichst gering zu halten. Es wurde also ein Piratengeburtstag - the simple way!
Für die Einladungen habe ich eine Postkarte farbig auf Papier aus einem Piratentagebuch kopiert (Erbstück vom großen Sohn). Die wurden natürlich schon einige Zeit vorher verteilt.
Da eine Schatzsuche geplant war, haben wir eine große Kiste mit allerlei Verkleidungssachen gefüllt. Die Augenklappen wurden für kleines Geld bestellt und die Tücher aus einem alten Vorhang geschnitten.

Auch der Piratenkuchen war recht einfach gehalten. Ein Kastenkuchen wurde seitlich etwas angeschnitten, mit Schokoguss überzogen und mit Schokolinsen und Piratengirlande (ausgedruckt) verziert. Der Nachmittag war sonnig warm, so dass die kleinen Piraten zum nahe gelegenen Spielplatz aufbrechen konnten, wo sie die Kiste suchten und sich verkleideten. Linnea und ihre Freundin waren dabei ganz tolle Helferinnen, die das mit den kleinen Gästen ganz toll organisiert haben.
Als Mitgebsel gab es kleine Piratentüten von Hema, bepackt mit Seifenblasen, Badezusatz, Fruchtschnitte, Gummibärchen und Flummi. Ein schöner Abschluss!

Für alle, die (wie ich auch) immer gerne noch ein paar Geschenketipps haben, hier noch einen Blick auf die Geburtstagsgeschenke:
Neben ein paar Anziehsachen gab es das Brio 33730 - Achterbahn Set, eine große LEGO DUPLO® Bauplatte und das wirklich sehr witzige Buch Simon Superhase. Elias hat auch ein paar sehr schöne neue Spiele geschenkt bekommen, mit denen er gerne spielt.
Ein rundum gelungener Tag und für Elias eine schöne Erinnerung.

Montag, 16. Mai 2016

Pfingstwochenende 14. - 16.05.16

Endlich mal wieder ein ziemlich ruhiges und entspanntes Wochenende mit dringend nötiger Erholung, leckerem Essen und Familienzeit. Viele "Wochenenden in Bildern" sind gestern schon bei Frau Mierau erschienen.
Am Samstagmorgen warten wir darauf, dass der Papa vom Notarztdienst nach Hause kommt und spielen "Wer bin ich?".
Es gibt viel gemütliche freie Zeit und wir kuscheln uns drinnen ein, denn draußen ist es kalt und stürmisch.
Ganz besonders mag ich den Blick ins Grüne. Der Samstag klingt ganz gemütlich bei Freunden und sehr leckerem Rotwein aus.

Es wird mal wieder Rhabarber geschnitten, diesmal für Muffins mit Baiserhaube.
Knabberstern mit Zahn

Am Sonntagmittag ist die Großfamilie versammelt, es gibt Spargel und 
danach eine Runde "Stadt, Land, Fluß".
Montags ist es wieder etwas ruhiger. Elias spielt mit seinem Geburtstagsgeschenk.


Wir tanken Sonne beim Pfingstfest im Nikolauskloster.
Da der große Sohn noch ziemlichen Hunger hat, als wir nach Hause kommen, wird noch ein leckeres Risotto gekocht. Anschließend schlummert der Kleine und wir schauen gemütlich ein bisschen Fernsehen. Ich hoffe, ihr hattet auch entspannte Pfingsttage und wünsche euch eine schöne Woche.

Freitag, 13. Mai 2016

Blogparade #Zeit für... Dankbarkeit (+Friday Fives)

Als vor wenigen Wochen die Anfrage für die Teilnahme an der Blogparade "Zeit für..." von Lieferando ins Mailfach flatterte, saß ich gerade an die Vorbereitung eines kleinen Workshops zum Thema "Dankbarkeit" für meine Frauengruppe.
Ich hatte vor einiger Zeit voller Begeisterung das Buch Tausend Geschenke: Eine Einladung, die Fülle des Lebens mit offenen Armen zu empfangen. von Ann Voskamp gelesen und wollte etwas von diesem Thema weiter geben, denn viel zu oft vergeuden wir unsere Zeit mit negativen Gefühlen wie Ärger und Neid, statt unseren Blick auf das positive in unserem Leben zu lenken.
Dankbarkeit - dieser Begriff erscheint heute fast altmodisch, denn wir leben in einer Zeit, in der wir getreu dem Motto "Yes i can!" glauben, unser Leben im Griff zu haben und selbst zu bestimmen. Wir arbeiten hart an unserer Selbstoptimierung und verlieren dabei aus dem Blick, dass wir nicht alles in der Hand haben.
Natürlich kann ich Voraussetzungen dafür schaffen, meine Träume und Ziele zu verwirklichen, aber Gesundheit und Freunde sind auch Geschenke. Manches kann ich auch erst wahrnehmen und als schönen Moment genießen, wenn ich mir Zeit dafür nehme und achtsam bin.
Im Bereich der positiven Psychologie gibt es inzwischen einige Untersuchungen zur Wirkung von Dankbarkeitsübungen, die zeigen, dass Menschen, die sich wöchentlich Zeit nehmen, auf die Woche zurück zu blicken und Dinge notieren, für die sie dankbar sind, sich insgesamt glücklicher fühlen und optimistischer und hilfsbereiter durchs Leben gehen. Versucht es doch auch mal!
Genau diese Übung findet sich hier im Blog unter dem Titel Friday Fives, eine Idee von Nadine von Buntraum, die wöchentlich die Beiträge dazu sammelt. Nach dieser sehr vollen Geburtstagswoche bin ich dankbar für...
1. ein fröhliches Geburtstagskind. Elias ist 3 geworden und hat zum ersten Mal bewusst seinen Geburtstag erlebt. Wie ich die Piratenparty für ihn gestaltet habe (nämlich ohne viel Schnickschnack), werde ich noch berichten. Sein strahlendes Gesicht als er mit seinen Freunden von der Schatzsuche wieder nach Hause kam, war jedenfalls ganz wunderbar.
2. Austausch. Die kleine Auszeit, die ich gestern für die Frauen meiner Frauengruppe gestaltet habe, war sehr lebendig und bereichernd. Viele interessante Gedanken zum Blick auf das Leben und die eigene Geschichte kamen zusammen.
3. so viel Sonne bin ich an meinem Geburtstag gar nicht gewöhnt, denn oft schauen die Eisheiligen vorbei. In den nächsten Tagen soll es ja auch kühler werden, aber heute können wir noch einmal das schöne Wetter genießen.
4. Gebucht! Die Sommerreise ist nun perfekt gebucht mit ein paar Tagen in einer europäischen Hauptstadt und danach einem Haus in den Dünen.
5. eine durchgeschlafene Nacht. Das habe ich ganz dringend gebraucht. Elias hat letzte Nacht so tief und zufrieden geschlafen, dass er erst morgens gegen 5:30 zu mir wollte. Das kann er jetzt gerne öfter machen.