Montag, 23. Januar 2017

Wochenende in Bildern 21. / 22.01.17

Rückblick auf unser Wochenende mit vielen Terminen, großer Familie und Möbelmesse. Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr bei Susanne und Geborgen Wachsen, die immer den schönsten Frühstückstisch haben.
Am Freitag war mir beim Einkaufen nach ein paar frischen Blumen und nun leuchten die ersten Tulpen in diesem Jahr auf dem Wohnzimmertisch.
Linnea ist zur Geburtstagsparty im Schwimmbad eingeladen und macht sich auf den Weg.
Der Mann geht vormittags mit Elias zum Marionettentheater.


Das beschert mit eine gemütliche Strickpause im Wohnzimmer, bevor ich ein frühes Mittagessen koche, denn nachmittags sind wir alle verplant. Der Mann bringt Elias zu seinen Eltern und ich habe noch eine Besprechung mit dem Liturgiekreis. Davor muss Elias aber noch sein neues Roboterkostüm anprobieren. 
Als ich am späteren Nachmittag wieder zu Hause bin, ist das Licht ganz wunderschön.
Auch Linnea probiert schon mal ihr Karnevalskostüm an. Was es wird, wird aber noch nicht verraten :-). Abends sind die großen Kinder, das heißt auch die große Tochter und ihr Freund da und wir essen noch Pommes + Currywurst (etc.) zusammen und schauen mit den Mädchen den wunderbaren Film 
Verstehen Sie die Béliers? - ganz schön ungewohnt, wenn der Kleine nicht da ist, aber auch mal entspannend.
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Am Sonntag sind der Mann und ich dann schon früh mit der Bahn unterwegs, denn wir fahren zur Möbelmesse nach Köln.
Wie immer gibt es viel zu sehen und man ist schnell von den ganzen Eindrücken erschlagen. Mir gefallen die skandinavischen Möbelhersteller sehr. Eigentlich suchen wir ein Sofa. Es soll gemütlich sein, Platz für viel Personen haben und eine tiefere Sitzfläche. Wir finden sogar ein paar schöne, aber die sind noch nicht auf dem deutschen Markt vertreten.
Und diese wunderschönen Lampen.
Zwischendrin sieht man auch Kunst, zum Beispiel diese Hommage an Pflanzenfasern.
Im Cooktainment-Bereich wechseln sich bekannte Köche mit dem Kochen ab. Alexander Herrmann hat tatsächlich ein paar gute Tipps für das Zubereiten von Fleischpflanzerl.
Leider ist das kulinarische Angebot auf der Messe eher so na ja und teuer dazu. Tipp für nächstes Mal: Im Bereich des Designer Market gibt es einen tollen Foodtruck mit Burgern und Pommes zu normalen Preisen (zu spät gesehen).
Irgendwann kann ich dann nicht mehr laufen und wir fahren zurück und freuen uns auf die Kinder. Die großen Kinder haben in der Zwischenzeit den Kleinen bei der Oma abgeholt, so dass wir uns zeitgleich wieder zu Hause treffen.
Elias ist ganz schön müde nach dem Wochenende bei Oma und hat knallrote Wangen. Nach dem Baden und eincremen geht es aber wieder und wir schauen noch gemütlich Yakari bevor es ins Bett geht.
Euch eine gute Woche, das Wetter bleibt hier weiterhin ganz wunderbar kalt und sonnig!

Freitag, 20. Januar 2017

Rezension: Wo ist die Wurst?

Hm tja, heute geht es um ein Kinderbuch zu einem ganz speziellen Thema! Mit 3 1/2 Jahren besteht der Jüngste nach wie vor darauf, gewickelt zu werden und lässt sich auch nicht davon beeindrucken, dass jüngere Kinder in seiner Kindergartengruppe bereits auf die Toilette gehen. Bisher war ich da eigentlich ganz gelassen, aber so langsam schleichen sich Zweifel ein und ich überlege ernsthaft, wie wir die Windeln loswerden, denn er merkt ja, wenn er muss und kann es kontrollieren. Habe ich vielleicht den richtigen Zeitpunkt verpasst? Wie kann ich ihn dazu motivieren? Oder sollte ich doch die Nerven behalten und abwarten, bis er von selbst beschließt, dass er keine Windeln mehr braucht?
Tja, jedenfalls ist das Thema hier ganz schön präsent und da passt das neue Buch "Wo ist die Wurst?" von Birgit und Stefan Kippenberger, das heute im Tulipan-Verlag erscheint, ganz wunderbar. So jedenfalls meine Hoffnung und tatsächlich hat Elias sich das Buch sofort geschnappt und Linnea hat es uns vorgelesen. Worum geht es?

Eddi und seine ältere Schwester Zoe spielen gemeinsam im Hof Fußball, bis Eddi plötzlich Pipi muss. Aber sie wohnen doch im fünften Stock! Glücklicherweise hört Frau Sperling aus dem Erdgeschoss die Unterhaltung der Geschwister und bietet Eddi an, ihre Toilette zu benutzen. Aber was für ein Malheur: Herr Sperling hat vergessen abzuziehen und alle schauen auf die große braune Wurst. Verlegen drückt er auf die Spülung und schickt die Wurst damit auf ihre Reise. Aber wohin geht der Weg von Kacka, Pipi und so? Zusammen mit Herrn Sperrling folgen die Kinder der Spur im Rohrsystem der Kanalisation bis zur Kläranlage. Dort lernen sie, wie die schmutzige Brühe eine erstaunliche Wandlung durchmacht und schließlich aus Kacke Dünger und aus Pipi Trinkwasser wird.

Zusammen mit Eddi und Zoe lernen wir also, wie eine Kläranlage funktioniert und das ist gar nicht peinlich, sondern witzig und lebendig erzählt. Linnea hat besonders gut gefallen, dass das, was die einzelnen Figuren sagen, jeweils in einer eigenen Farbe geschrieben ist, so dass man beim Lesen den Überblick behält. 
Außerdem sind die Illustrationen von Caepsele ganz wundervoll und laden dazu ein, immer weder neue Details zu entdecken.
Na und als Eltern lernt man natürlich auch noch was dazu. Ich wusste jedenfalls noch nicht, dass die Bakterien, die in der Kläranlage das Wasser reinigen, danach in einen so genannten "Faulturm" kommen, wo Gas zum Heizen entsteht. Noch mehr Wissenswertes und ein Rätsel zum Staunen findet sich im Anschluss an die Geschichte.
Das klärende Sachbuch "Wo ist die Wurst?" macht jedenfalls viel Spaß und ist nicht nur für jüngere Kinder interessant.

Sonntag, 15. Januar 2017

Wochenende in Bildern 14. / 15.01.17

Mein erstes Wochenende in Bildern im neuen Jahr mit leckerem Essen, wenig Schnee und Fundsachen.
Der Samstag beginnt mit einem neuen Tee, den ich am Freitag in unserem Supermarkt entdeckt habe.


Außerdem probieren wir Einhorn (so heißt das tatsächlich und besteht aus 100% Einhorn-Pups).
In der Post ist ein neues Rezensionsexemplar, auf das ich mich schon freue und ein Fachbuch für die große Tochter, über das ich mich ziemlich ärgere. Eine Master- oder Bachelorarbeit veröffentlicht als Taschenbuch für 59,90€ finde ich echt dreist. Und in der Universitätsbibliothek ist das Buch anscheinend verschwunden.
Elias mag eh die Verpackungen am liebsten.
Dann schmücken Elias und ich den Baum ab und der große Sohn bringt ihn zum Straßenrand. 
Adieu Weihnachtsbaum!
Der Mann bringt mir ein Hähnchen aus dem Landmarkt mit und nach ganz langer Zeit gibt es mal wieder ein Brathähnchen. Da muss ich erst mal im Kochbuch nachlesen, aber die Methode mit dem Braten auf einem Rost über einem Blech mit grobem Salz funktioniert sehr gut und das Hähnchen ist wirklich lecker. Nach dem Essen schwirren der Mann, die große Tochter und der kleine Sohn los zum Schwedischen Möbelhaus und die jüngere Tochter zu ihrer Freundin.
Als Aufräumaktion des Tages wird heute das Teefach aussortiert. Da ist doch schon einiges abgelaufen oder wird nicht mehr getrunken.
Auch der Wohnzimmertisch ist noch dran und der Boden wird gesaugt. Nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, aber es muss ja manchmal sein.

Dafür ist es danach um so gemütlicher, auf dem Sofa zu sitzen und zu stricken, während es draußen anfängt zu schneien.
So um 17 Uhr raffe ich mich noch auf und backe meinen liebsten Zitronenkuchen mit der Zitrone, die mir eine Freundin aus Spanien mitgebracht hat - frisch vom Baum gepflückt.
Als der Mann wieder da ist, schläft Elias und wir lassen ihn noch ein bisschen auf dem Sofa schlummern. Dann ist schon bald Bettzeit für ihn. Der große Sohn fährt noch zu einer Party und ich hole Linnea ab. 
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Am Sonntag liegt dann tatsächlich etwas Schnee, wenn auch wenig. Wir sind alle etwas übermüdet, denn der Mann hat den großen Sohn nachts noch abgeholt und Elias ist natürlich auch wieder früh wach. Gegen Mittag gehen wir zur Messdienerstunde durch den Schnee, aber als wir zurück gehen schmilzt es auf der Straße schon.
Solche idyllischen Momente sind leider die Ausnahme. Unser wilder Junge tobt ganz schön gerne durchs Haus und quittiert Vorschläge, doch mal raus zu gehen, um sich auszutoben dann einfach mit einem "Nein!". Ganz schön anstrengend!
Den Mann habe ich anscheinend angesteckt mit dem Aufräumvirus. Er räumt seine Sachen auf und findet tatsächlich noch alte Broschüren über das Reisen in die DDR.
Inzwischen sitzt der Kleine in der Badewanne und wir können den Tag bald beenden. Ach nee, der große Sohn hat noch Hausaufgaben zu besprechen... und morgen funktioniert dann hoffentlich auch wieder unser W-Lan.
Euch eine gute Woche!
Die "Wochenenden in Bildern" werden gesammelt von Frau Mierau, die aktuellen findet ihr hier.

Donnerstag, 12. Januar 2017

12 von 12 im Januar

Auch im neuen Jahr möchte ich versuchen, bei der Aktion #12von12 dabei zu sein. 12 Bilder am 12. eines Monats. Gesammelt werden die #12von12 bei Caro von Draußen nur Kännchen und hier könnt ihr meine #12von12 von 2015 sehen.

Heute ist das ein Donnerstag und Elias ist schon früh wach. Er beschließt bereits um kurz vor 6:00 Uhr, dass er aufstehen möchte und kuschelt sich dann aber nochmal aufs Sofa. Auch der Weihnachtsbaum leuchtet bei uns noch.
Wir frühstücken und nach und nach machen sich alle auf den Weg zur Schule und zur Arbeit. Elias und ich machen uns um 8:00 Uhr auf den weg zum Kindergarten. Da ist es noch ein bisschen dunkel, aber es dämmert schon.
Im Kindergarten kaufe ich Karten für ein Marionetten-Theater, das der Elternrat organisiert. Die Geschichte von Wanja mag ich sehr, das wird bestimmt ein schönes Stück.

Da es stürmisch werden soll, räume ich im Garten noch ein bisschen auf und beziehe das Bett vom mann neu - damit er es schön kuschelig hat.
Schreibtischzeit mit Wildapfel-Zimt-Tee von Pukka. Ein paar Überweisungen stehen an, Papierkram für die Praxis, ebay-Verkäufe und dies und das.
Dann kommt der gemütliche Teil des Vormittags: Strickzeit und Podcast hören. Allerdings macht mir das W-Lan zu schaffen, das sich ständig abschaltet.
Ich sträube mich noch dagegen, mich den ganzen Nachmittag mit der Problemlösung zu beschäftigen.
Also poste ich erstmal auf Instagram den Fortschritt beim Minimalism Game, heute 12 Teile aussortiert.
Linnea hat sich Fischstäbchen mit Spinat zum Mittagessen gewünscht. Das geht natürlich schnell. Der Sohn ist auch da, muss aber nochmal zur Schule.
Linnea hat einen Friseurtermin und kommt mit schön geschnittenen Haaren wieder, die jetzt wieder richtig Schwung haben. Ich hole Elias noch im Trockenen vom Kindergarten ab und wir besuchen noch eine Freundin und ihre Kinder. Dann ist Badezeit und die nutze ich, um jetzt die Bilder von unserem 12.1.2017 hochzuladen.

Mittwoch, 11. Januar 2017

More than knitting #15: Der faserverzückte Jahresrückblick 2016



Work in Progress:


Der Faserverzückte Jahresrückblick 2016

1. 2016 – dein Craftingjahr:

– die Highlights: Heaven and Space von Martina Behm
– Neues ausprobiert/gelernt? Ziggurat Methode von Asa Tricosa
– die schlimmsten Reinfälle: falsches Garn für Sockenferse genommen
– Deine Lieblingsteile 2016 siehe Highlight :-)

2. Der Stash 2016

– Zu- oder Abnahme? Zunahmen
– Deine (Garn)Vorlieben 2016 Silky Merino von Malabrigo
– Neuentdeckungen? ---
– Was ausgemistet? kommt noch

3. Events und Aktionen

– deine Highlights? Aktionen bei Podcasting auf Deutsch; Kreativ-Nachmittag; Kurs mit AsaTricosa
– neue Leute getroffen? Ja!
– weiteste Reise zu Craft-Events? (falls du gereist bist) nur nach Köln
So, und jetzt noch ein paar allgemeine Fragen zu eurem 2016, die nicht unbedingt aufs Handarbeiten bezogen sind. :)
* Song des Jahres? ich höre lieber Podcasts
* Buch des Jahres? Unterleuten von Juli Zeh
* Drei Dinge, die du nicht hättest missen wollen? Reise nach Dänemark, 45 h Kiga-Platz 
* Drei Dinge, auf die du gut hättest verzichten können? Lange Autofahrten, starke Erkältung, Ausgang der US-Wahl
* Was hast du 2016 neues begonnen? Bullet Journal
* Wovon hast du dich 2016 getrennt? ---
* Hast du ein Motto/Vorsätze für 2017? Und wenn ja, welche? Raus aus der Komfortzone!
* Wenn du sowas hattest: Wie hat es mit deinem Motto/deinen Vorsätzen für dieses Jahr geklappt? Balance, ja!

Musik von Terrasound "A great Comeback" von Dag Reinbott

Montag, 9. Januar 2017

Rosenkohl - zu Unrecht verschmäht

Ja, ja ich weiß! Rosenkohl ist - zumindest wenn man inoffiziellen Umfragen auf Twitter Glauben schenkt - ein nicht sehr beliebtes Gemüse, wenn nicht gar das meist gehasste!? Und ja, auch ich mochte als Kind nicht gerne Rosenkohl, denn er erschien mir wässrig und reihte sich in ein in die lange Reihe mir nicht besonders lecker erscheinender Standardgemüsesorten der siebziger Jahre. Nun konnten die Gemüsesorten ja eigentlich nichts dafür. Es war vielmehr die Zubereitungsart der damaligen Zeit, das lange Kochen und dann womöglich auch noch eine Mehlschwitze, die jeden Geschmack und alle Vitamine vertrieben haben.
Dabei hat Rosenkohl richtig was zu bieten und ist international durchaus im Kommen. Bei wenigen Kalorien enthält er viele tolle Inhaltsstoffe, wie ungesättigte Fettsäuren, Vitamine (vor allem A, B2 und C), Kalium und Kalzium.
Mein derzeitiges Lieblingsrezept mit Rosenkohl ist eine tolle Beilage, die übrigens auch meine Kinder gerne essen:

Gerösteter Rosenkohl mit Birne

500 g Rosenkohl (frisch)
1 große Birne oder 2 kleine
1 Zwiebel
Thymian
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Zitronensaft
gehackte Haselnüsse

Vom Rosenkohl die äußeren Blättchen und den Stielansatz abschneiden und evtl. halbieren. Die Birne in Stücke schneiden und zusammen mit dem Rosenkohl und der in Streifen geschnittenen Zwiebel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl beträufeln.
Im Backofen bei 200°C ca. 25 Minuten rösten lassen.
Am Schluss die gehackten Nüsse darüber geben und mit Zitronensaft abschmecken.

Die Süße der Birne und das Frische der Zitrone geben dem Kohl eine ganz neue Richtung. Wir haben am Samstag Käsespätzle dazu gegessen. Die Beilage passt aber auch gut zu Schweinekoteletts.