Dienstag, 23. August 2016

Vom Baum auf den Tisch: Mirabellenmarmelade

Letztens hatte ich das große Glück, frisch gepflückte Mirabellen geschenkt zu bekommen. Die Suche nach möglichen Rezepten war gar nicht so einfach und letztlich habe ich dann doch entschieden, Marmelade daraus zu kochen. Schließlich hat man so wirklich länger etwas von den leckeren Früchten.
Die Zubereitung ist wirklich einfach und auch mir als Marmeladenanfängerin gut gelungen. Ich hatte ca. 500 g Früchte und habe daraus 2 1/2 Gläser Marmelade bekommen. Für den besonderen Kick gab es ein Gläschen Aperol dazu, was zu einer ganz leicht bitteren Note ähnlich wie bei Orangenmarmelade führt.

Mirabellenmarmelade mit Aperol

500 g entsteinte Mirabellen
250 g Gelierzucker 2:1
50 cl Aperol

Zunächst die Mirabellen so lange kochen lassen bis sie weich sind. Dann mit dem Pürierstab pürieren. Wer keine Schalenreste in der Marmelade mag, kann die Mirabellen auch noch durch ein Sieb passieren. Nun mit dem Gelierzucker aufkochen und ca. 4 Minuten köcheln lassen. Ganz am Schluss den Aperol hinzugeben und in saubere Gläser füllen und verschließen.
Ich war mir nicht sicher, ob man die Gläser umdrehen muss und habe dazu unterschiedliche Angaben gefunden. Sicherheitshalber habe ich die Gläser 5 Minuten umgedreht.
Zugegeben, die Kinder mögen den leicht bitteren Geschmack nicht so gerne, ich selbst aber um so mehr und Mama muss es ja auch gut gehen :-).
Mit diesem Post nehme ich am der Aktion #creadienstag teil!

Montag, 22. August 2016

Wochenende 20. / 21.08.16

Dieses Wochenende hatte ich mir eigentlich so schön vorgestellt. Es gab keine Termine, das Wetter versprach gut zu werden und ich hatte mich darauf gefreut, am Ferienende noch einmal etwas mit der ganzen Familie zu unternehmen. Aber wie so oft, sieht die Realität dann doch etwas anders aus als die Planung.
Der Samstagvormittag beginnt aber erst einmal mit einem gemütlichen Frühstück. Danach wird noch ein wenig Schreibkram erledigt.
Ich bin optimistisch und beschließe, dass heute Kleiderwetter ist.
Der kleine Sohn mag es lieber kuschelig und probiert seine neue Herbstjacke an. Dann machen wir uns auf den Weg nach Düsseldorf. der große Sohn fährt uns mit dem Auto bis zum Stadtrand, dann steigen wir in die Straßenbahn um. Wir wollen zum Olympic Adventure Camp, aber das ist nicht wie sonst an der Kniebrücke, sondern auf der anderen Rheinseite. Ups, da hätte ich wohl besser schauen müssen. Wir schlendern dann erst einmal in die Altstadt zum Mittagessen. Elias hat leider
gar keine Lust zu laufen, obwohl es am Rheinufer relativ leer ist :-(.

Wir essen im Schwan, was günstig, lecker und auch kinderfreundlich ist. Leider hat Elias keine Lust, sitzen zu bleiben und mag auch bis auf eine Pommes und eine Tomatenscheibe nichts essen. Die Stimmung ist also schon etwas gereizt bei uns, denn entspanntes Essen ist so nicht möglich.

Weiter geht es dann über die Oberkasseler Brücke zur anderen Rheinseite.

Inzwischen scheint die Sonne und die Kinder finden das ein oder andere, was sie ausprobieren möchten. Das Olympic Adventure Camp ist jedenfalls eine tolle Sache, und ganz kostenlos. Am Rheinufer brennt aber die Sonne dann doch ganz schön und wir beschließen, uns mit U-Bahn und Straßenbahn auf den Rückweg zum Auto zu machen.
Ciao Düsseldorf!
Abends ist Elias wirklich ziemlich müde und weinerlich. Ich bringe ihn ins Bett und gehe mit Linnea noch zum Schützenfest. Dort quatschen wir noch ganz gemütlich bis das Wetter umschlägt und es anfängt zu regnen. So gegen 22:00 Uhr sind wir wieder zu Hause und eigentlich freue ich mich auf eine ruhige Nacht alleine, da der Mann bei Eias schlafen will. Der weint dann aber so doll nach Mama, dass ich mich doch zu ihm lege und auf den nächsten Morgen als Ruheausgleich hoffe.
---
Am Sonntagmorgen zeigt der erste Blick in die Twitter-Timeline, dass nun auch das Sonnenbaby von Frau Nullpunktzwo geboren wurde. Herzliche Glückwünsche!
Mit dem Ruhe-Ausgleich ist es schwierig, asl der Mann unten ist und ich noch etwas schlafen will, schreit Elias wieder herzzereißend. Irgendwann spielt er dann aber doch ganz entspannt.
Die große Tochter kommt vorbei und wir essen Salat und Fenchel-Risotto.
Der Sonntagnachmittag ist dann ganz entspannt. Elias spielt viel mit seinen Autos und Lego und der Mann und ich beschließen spontan noch ins Kino zu fahren.
In einem kleinen Programmkino in Düsseldorf läuft Alles was kommt mit der unvergleichlichen Isabelle Huppert. Ein richtig starker Film, der mal nicht die üblichen Klischees bedient. Hat mir sehr gut gefallen.
---
Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bei Frau Mierau, vielen Dank dafür. Euch eine gute Woche und allen in Nordrhein-Westfalen einen schönen Schulbeginn.

Freitag, 19. August 2016

Friday Fives

So langsam neigen sich die Ferien dem Ende entgegen und der Alltag wird mit Schule, Kindergarten und Arbeiten wieder seinen gewohnten Gang nehmen. Ein guter Zeitpunkt, um noch einmal zurück zu schauen und dankbar zu sein. Die Friday Fives sind eine Idee von Buntraum und werden auch dort gesammelt.
1. Strandleben: Die Decke schnappen, ein paar Handtücher und Wasser einpacken und los geht's zum Strand! Ein paar hundert Meter laufen und das Meer sehen. Das hat mir in diesem Urlaub sehr gut gefallen und einfach gut getan.
2. Mehr Zeit für alle: Es entspannt den Tag ungemein, dass Elias nun über Mittag im Kindergarten ist und ich ihn erst nachmittags abhole. Er selbst profitiert von der festen Mittagsstruktur dort und schläft nach dem Mittagessen erst mal ein Stündchen. Zuhause genießt er es dann viel mehr, alleine zu spielen, da er im Kindergarten schon genügend mit anderen unterwegs war. Mir verschafft der längere Kindergartentag mehr Zeit für alle Arbeiten, die so anfallen und auch für mich. Zwar habe ich vieles, was ich mir vorgenommen habe, noch nicht geschafft, aber das kommt noch.
3. Auf den Weg gebracht! In den letzten Tagen waren der große Sohn und ich mit seiner Bewerbung beschäftigt. Das hat viel Vorarbeit und Organisation erfordert und nun ist der große Umschlag auf dem Weg. ich bin dankbar, dass er so genau weiß, was er möchte und hoffe, dass er auf diesem Weg weiter kommt.
4. Wiedersehensfreude! Linnea hat sich sehr gefreut, nach den vielen Ferienwochen ihre Freundin wieder zu treffen. Ich kann mich gut erinnern, dass ich mich früher eigentlich auch immer ein bisschen auf das Ferienende gefreut habe :-)
5. Blogauszeit. Klar macht es sich sofort in der Statistik bemerkbar, wenn man länger nicht postet, trotzdem tut es einfach gut, bei dem, was man erlebt, nicht darüber nachzudenken, wie man es im nächsten Blogpost verarbeiten kann. Echt entspannend!

Dienstag, 16. August 2016

Auf den Nadeln

Im Urlaub habe ich es geschafft, wirklich regelmäßig zu stricken. Da es in Dänemark ja nicht sehr heiß war, ging das ganz angenehm auch mit etwas wärmerem Garn. Mein Silberponcho nach dem Muster Poncho Air Lux ist also schon ganz gut gewachsen und ich bin bald mit dem ersten Teil des Ponchos fertig. Dann folgt das gleiche große Rechteck noch einmal und wird am Schluss zusammengenäht. Ich verwende dafür Chiara von Lana Grossa, die ich geschenkt bekommen habe.
Zwischendurch hatte ich dann Lust, noch mal etwas Kleinen anzuschlagen und da im Bloggerland bald ein paar Babys geboren werden, habe ich nach einer Anleitung für Babysocken Ausschau gehalten. Klar hätte ich die auch nach meiner üblichen Sockenanleitung stricken können, aber ich war mir doch unsicher wegen der Maschenanzahl und habe mich mal auf eine englischsprachige Anleitung eingelassen. Die Cozy Little Toes aus meinem noch im Stash vorhandenen Madelinetosh Tosh Merino Light stricken sich wirklich so runter und ich freue mich schon, die Söckchen bald verschicken zu können.
---
Eigentlich wollte ich euch das alles in einer neuen Podcast-Folge erzählen. Da mein bisheriges Aufnahmeportal jedoch nur noch 15 Minuten kostenfreie Aufnahme zulässt, werde ich mich da nach einer anderen Möglichkeit umschauen müssen und habe auch schon gute Tipps bekommen.
Vielleicht also demnächst wieder im Podcast, jetzt erst einmal beim creadienstag.

Freitag, 12. August 2016

12 von 12 im August

Nach einiger Zeit Pause schaffe ich es mal wieder, bei den #12von12 mitzumachen. 12 Bilder am 12. eines Monats. Eine schöne Aktion, um immer wieder in Erinnerungen zu schwelgen und zu sehen, wie sich der Alltag verändert hat. Letztes Jahr hat 12.8. die Schule wieder angefangen und 2014 war Elias noch ganz klein. Wer heute durch die #12von12 stöbern will, schaut bei Draußen nur Kännchen nach!
Ups, was macht der Minion in meinem Bett?
Heißgeliebtes Walnussbrot zum Frühstück.
Die morgendliche Schreibarbeit wird von dieser kleinen Dame begleitet (made by Linnea).

Dann bringt der Postbote die neuen Schulbücher für Linnea und ein neues
 Portemonnaie von Kipling für mich.
Linnea hilft beim Kochen. Danach diskutieren wir noch eine Weile über Putzpläne und die Sinnhaftigkeit davon, feste Zeiten fürs Putzen festzulegen. Ich merke, wie mir die Woche mit viel Organisieren in den Knochen steckt.
Nach dem wöchentlichen Großeinkauf wovon es keine Bilder gibt, lege ich mich kurz mit Buch ins Bett und schlafe sofort ein.

Linnea fotografiert, was in der Zwischenzeit passiert.
Als ich aufwache, spielen die Kinder friedlich.
Immerhin zeigt sich die Sonne hinter den Wolken.
Und Olympia verfolgen wir auch ab und zu ganz gerne. Nun gibt es gleich noch Baguette mit Hummus und Wein und damit starten wir in unser Wochenende.

Dienstag, 9. August 2016

Rezension: Unser Kunterboot - Sommer der Geheimnisse

Ein Leben auf dem Hausboot - das klingt nach Abenteuern, Freiheit und jeder Menge Spaß. Jonna und ihre Geschwister können sich nichts besseres vorstellen und lieben ihr "Kunterboot" und die anderen Boote am Stadtkanal. Da gibt es noch die "Lorella", auf der Karl mit seinem Papa wohnt, die "Flitzpiepe", das Boot von Mascha, ihrer Mama und ihrer Oma und die "Faule Paula", wo der kauzige Krösus lebt. Die Bewohner der Boote und ihre Nachbarn verstehen sich gut und bilden eine eingeschworene Gemeinschaft. Doch als die Lehrerin ins Wasser fällt und klar wird, wie marode eines der Schiffe ist, gerät die Idylle in Gefahr und die Kinder müssen sich einiges ausdenken, um sie zu retten.
Unser Kunterboot - Sommer der Geheimnisse von Stephanie Schneider hat alles, was ein Buch für die Sommerferien haben muss. Es ist spannend, ein bisschen verrückt, lustig und lässt sich zügig lesen. Nicht umsonst wird schon im ersten Kapitel Pippi Langstrumpf erwähnt, denn die Welt der Kinder steht hier ganz in der Tradition von Astrid Lindgren im Mittelpunkt. Dabei ist nicht immer alles rosarot. Die Geschwister nerven und manchmal hat man gar keine Ruhe, aber wenn es drauf ankommt, halten  dann doch alle zusammen. Da die Geschichte von Jonna erzählt wird und alles, was geschieht aus ihrer Perspektive wahrgenommen wird, fällt es leicht, sich mit ihr zu identifizieren und dem Geschehen zu folgen. Die kurzen Kapitel sind genau richtig zum Vorlesen und für Grundschüler, die schon ganz gut selbst lesen können. Viel Spaß machen auch die tollen Illustrationen von Nina Dulleck, die einem auf jeder Seite begegnen - manchmal nur als kleine Vignetten, manchmal großformatig und farbig auch hinter dem Text.
Meiner Tochter und mir hat das Buch sehr gut gefallen und natürlich hoffen wir auf eine Fortsetzung!
Vielen Dank dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 7. August 2016

Wochenende 06. / 07.08.16

Es ist wieder Zeit für neue Wochenenden in Bildern. Noch haben wir Ferien und an diesem Wochenende auch noch schönes sonniges Wetter. Da sich das nächste Woche ändern soll, genießen wir es in vollen Zügen. Mehr #wib gibt es bei Geborgen Wachsen.

Am Samstagmorgen werkeln wir schon früh in der Küche, denn es soll Blaubeer-Pancakes geben. Das Rezept begleitet mich jetzt auch schon 20 Jahre, so alt ist Amerika - Küchen der Welt. Originalrezepte und Interessantes über Land und Leute inzwischen schon.


Danach machen die beiden Kleinen und ich eine Radtour ins Nachbarstädtchen, wo ein Kinderflohmarkt auf der grünen Wiese stattfindet. Das gefällt uns richtig gut und die Kinder suchen sich ein paar Kleinigkeiten aus. Elias ein Feuerwehrauto, ein Puzzle und ein Spiel, Linnea eine CD und eine Bluse.

Wieder zuhause starten der große Sohn und der Mann ebenfalls zu einer Radtour und wir machen Pause mit dem neuen Puzzle und ich mit meinem Strickzeug.
Inspiriert von der neuen Schrot&Korn gibt es dann griechischen Salat mit Steaks und Fladenbrot.

Das Bild täuscht! Meine Lesepause im Garten wird leider ziemlich oft unterbrochen, so dass ich kaum mal zwei Seiten am Stück schaffe. Später am Nachmittag wird das aber besser und ich komme gut voran.
---
Frühes Frühstück mit Feuerwehrauto!
Heute nimmt der Mann Elias mit dem Fahrrad mit, während Linnea und ich in der 
Sonntagsmesse unseren Dienst haben.
Ihr merkt schon ,die griechische Küche steht hoch im Kurs, was in erster Linie an den Rezepten in der neuen 'Schrot&Korn' liegt, aber auch als Hommage an Familienbetrieb gedacht ist. Die Reiseberichte waren wirklich köstlich und haben mir in den letzten 14 Tagen beim Frühstück ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Zum ersten mal wage ich mich heute an Moussaka, was ziemlich viel Zeit erfordert, aber durchaus meinen Geschmack trifft. Ein wirklich leckeres vegetarisches Sommergericht. 
Ansonsten lassen wir es heute langsam angehen. Der große Sohn schwächelt nach langer Partynacht, Linnea unternimmt gerade was mit der großen Schwester und Elias ist glücklich mit Lego und Eisenbahn. Ich werde jetzt noch etwas den Sommerhimmel genießen und vielleicht noch etwas lesen.
Euch eine gute Woche!