Montag, 30. Juni 2014

Hier so

Die Ferien rücken näher und damit eine Menge Punkte auf der To-do-Liste (Anflug von Panik). Die letzte Woche war jedoch vom Dreitagefieber des Kleinen und dem Auskurieren des Hustens von Linnea bestimmt.
Ich bin froh, dass diese Krankheitsepisode nun überstanden ist.
Am Wochenende war unsere Älteste mit ihrem Freund auf dessen Abitur-Ball, was einiges an Vorbereitung und Aufregung mit sich brachte. Wir haben viel darüber nachgedacht, wie bei den großen Kindern hier und da die Ablösung vom Elternhaus gelingt oder auch nicht gelingt. Im weiteren Umfeld gibt es dazu verschiedene Beispiele. Junge Erwachsene, die mit dem perfekten Bild, das ihre Eltern für sie haben, nicht klar kommen und die teilweise sogar den Kontakt abbrechen. Andere, die sich anpassen und Erwartungen erfüllen. Manche wirken sehr selbstbewusst und trauen sich doch nicht, ihre Flügel auszubreiten. Mit einer nun fast 17jährigen Tochter wird uns dieses Thema wohl noch eine Weile begleiten.
Um das Thema “Erwachsen werden“ ging es unter anderem auch in dem wunderbaren Film "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", den der Mann und ich anlässlich unseres 18jährigen Zusammenseins im Kino gesehen haben. Es wurde noch nie so viel im Kino geweint. Und selten hatte ich das Gefühl, ein Film rückt mir dermaßen den Kopf zurecht. Denn mein Jammern und Hadern verblasst im Hinblick auf die Schicksale der Hauptfiguren. So gehe ich geläutert in die neue Woche. Wir lassen es ruhig angehen.

Freitag, 27. Juni 2014

Friday Fives

Wieder dabei bei den Friday fives - fünf Dinge, für die ich in dieser Woche dankbar bin - nach einer Idee von Buntraum. Auch bei Tafjora könnt ihr Friday Fives lesen.
1. Dankbar bin ich diese Woche für alle kurzen Minutenpausen, die sich ergeben. Elias fiebert und ist sehr anhänglich. Am liebsten lässt er mich keine Sekunde aus den Augen. Da tut es gut, wenn er sich zwischendurch doch mal kurz alleine beschäftigt.
2. Sehr gefreut habe ich mich über eine kleine Veröffentlichung. Ein Kommentar von mir zum Thema Klimaschutz in der “Nah dran“ (Beilage der kfd Aachen in der Zeitschrift der kfd). Die Überschrift hätte ich allerdings anders formuliert.
3. Dankbar bin ich für die wunderbar inspirierenden Posts zum Thema Spielzeug in dem Blog "Eltern vom Mars". Sie haben mich dazu gebracht, auszumisten und aufzuräumen. Zumindest ein Anfang ist gemacht.
4. Ich freue mich, dass diese ZDF-Sendung meinen Mann dazu gebracht hat, mit mir in punkto Fleischkonsum an einem Strang zu ziehen. Das Argument, dass Vegetarier im Schnitt sieben Jahre länger leben hat ihn überzeugt. Nun werden wir noch bewusster und noch weniger Fleisch essen.
5. Dankbar bin ich auch, dass der Kleine nach drei Tagen Fieber wieder gesund ist. Außerdem habe ich die Ursache für seine Jammerphasen entdeckt: ein Backenzahn! Jetzt muss nur noch Linnea wieder gesund werden!  

Donnerstag, 26. Juni 2014

This week in my kitchen

Heather von beauty that moves, lädt zu einem Blog Hop zum Thema This week in my kitchen ein. Einfach ein paar unkommentierte Fotos, kurze Eindrücke aus der Woche in der Küche:





Dienstag, 24. Juni 2014

Ein Tag im Juni

  • Der gestrige Tag begann wie so viele Montage damit, das immer noch vorhandene Wochenend-Chaos zu ignorieren und es zunächst langsam angehen zu lassen. Die Familie machte sich auf den Weg zu Schule und Arbeit, Elias und ich legten erst einmal eine Dusch- und Badesession ein. Elias Badezeit war allerdings nur von kurzer Dauer, da er den Stöpsel aus der Wanne zog und ruckzuck ohne Wasser da saß.

  • Kaum waren wir angezogen, klingelte die Post mit zwei Päckchen. Für Elias gab es noch mal ein paar Sommerklamotten - er wächst so schnell, dass ich ständig nachkaufen muss.

  • Nachdem wir uns den Wäschebergen gewidmet hatten, lockte die Sonne uns zu einem Spaziergang nach draußen. Wunderschöner Junihimmel.
  • Gegen 10:30 Uhr fand Elias dann in den Schlaf und ich Zeit zum Stricken!
  • Zwischendurch ging mir immer noch das Problem vom Wochenende durch den Kopf. Danke auch fürs Kommentieren. Ich hänge immer noch an der Frage, warum es mir so schwer fiel, meinem Mann seinen Ausflug zu gönnen. Sehr wahrscheinlich hätte ich kein Problem damit, wenn ich mich selbst stärker fühlen würde. Aber so hangele ich mich auf dem schmalen Grat zwischen Funktionieren und Dekompensieren entlang, ohne wirklich ausreichend meine Akkus auffüllen zu können.
  • Als Elias aufwachte, hatte er glühend rote Wangen und fühlte sich ziemlich warm an - und das, wo wir doch zum Kinderarzt wollten zum Impfen.
  • Leander kam zuerst aus der Schule, kurz danach Linnea. Es gab unser typisches Montagessen "Pasta", diesmal mit Fenchel und Chorizo.
  • Linnea konnte draußen ihre Hausaufgaben machen. Sie hat eine schöne Geschichte geschrieben.
  • Dann ging es mit dem mann und Elias erst mal zum Kinderarzt, der jedoch nicht impfen konnte. Elias hat sich wohl einen kleinen Sommervirus eingefangen und muss nun nächste Woche noch mal zum Impfen kommen. 
  • Im Eiltempo habe ich noch ein paar Dinge in der Stadt erledigt und es ging wieder nach Hause.
  • Abends gab es für Linnea und mich noch ganz tolle Musik von den Bands des Gymnasiums. Tabea spielt ja Querflöte in einer der Bands. Es ist immer wieder erstaunlich, wie talentiert manche jungen Menschen sind - es gibt da einige, die wirklich Musik im Blut haben.
  • Der Tag endete müde so um 22:45 Uhr. In der Nacht wachte Elias dann noch mal wegen seinem Fieber auf. Heute klingt der Infekt aber auch schon wieder ab.

Samstag, 21. Juni 2014

Zeit für dich, Zeit für mich

Es ist schon nicht so einfach, die Bedürfnisse und Wünsche von sechs Personen unter einen Hut zu bekommen. Die großen Kinder haben eigene Termine und wir bauen unsere freien Zeiten drumherum. Am Freitag war der Mann mit den beiden Kleinen unterwegs, so dass ich seit gefühlten Monaten ein paar freie Stunden zuhause hatte. Es war sehr schön, mal wieder ganz in Ruhe zu stricken und ein bisschen Hausarbeit machte sich auch noch fast von selbst. Abends war der Mann aber doch etwas unzufrieden, weil ihm Zeit für sich und Zeit zu zweit fehle. Ich dagegen habe oft den Eindruck, dass er sich diese Zeit für sich viel eher nimmt als ich und schwups fange ich an zu vergleichen und aufzurechnen. Vor allem wurmt mich, dass er ganz spontan sagt, ich fahre mal eben für ein paar Stunden in die Stadt, während ich mir freie Zeit eigentlich nie spontan nehmen kann (oder glaube nehmen zu können), schon gar nicht einfach mal so nur für mich. Leider führt dieses Vergleichen regelmäßig zu Neid und anderen negativen Gefühlen und bringt uns nicht wirklich weiter. Also teilen wir das Wochenende auf: Zeit für dich, Zeit für mich, ein Termin mit dem einen Kind, Zeit zu zweit vielleicht am Sonntagnachmittag, wenn die große Tochter wieder da ist. Ein ziemlich zerstückeltes Wochenende, aber im Moment scheint es wichtig, dass alle mal die Batterien aufladen können. Trotzdem arbeite ich noch an dem “Neid“-Thema... kennt ihr das auch? Wie geht ihr damit um?

Freitag, 20. Juni 2014

Friday Fives

Friday Fives ist eine tolle Idee von Buntraum, die ich schon länger verfolge. Hier kann man am Ende der Woche Dinge sammeln, für die man dankbar ist. Da ich ja durchaus die Tendenz habe, 
1. In dieser Woche freue ich mich, dass Elias mit großem Appetit unser ganz normales Essen probiert. Am Montag hat er zwei Teller Paprikasuppe gegessen.
2. Ich bin dabei Evernote zu entdecken, was es mir ermöglicht, auch zwischendurch auf dem Kindle Fire und ohne am PC zu sitzen, Blogtexte zu schreiben.
3. Meine Mutter wird bald 70 und ich bin froh, dass ich endlich eine Geschenkidee habe (gleichzeitig mein neues Strickprojekt: ein selbst gestricktes Tuch, der Leftie von Martina Behm).
4. Ein Spielplatz um die Ecke ist Gold wert, wenn man mal in Ruhe in einer Zeitsc
hrift blättern will. Elias kann sich im riesigen Sandkasten super beschäftigen.
5. Nächste Woche werde ich mit Elias mal den örtlichen Kindergarten besuchen und mir anschauen, ab wann ein Platz für ihn frei wäre (ich bin gespannt).

Donnerstag, 19. Juni 2014

This Week in my Kitchen

Heather von beauty that moves, lädt zu einem Blog Hop zum Thema This week in my kitchen ein. Einfach ein paar unkommentierte Fotos, kurze Eindrücke aus der Woche in der Küche:





Mittwoch, 18. Juni 2014

Podcast-Queue

Heute empfehle ich euch drei Podcasts!
Distel sucht in der neuen Folge der Urbanen Spinnstube nach dem optimalen Zelt.
Joy regt sich im Queeren Rant- und Strickpodcast ganz wunderbar über all die Deutschlandfahnen zur WM auf.
Frau Mierau wird von Herrn Mierau interviewt (Leitmotiv) und erzählt neben ganz viel interessantem aus ihrem Alltag als Mama und Bloggerin auch eine ganz geheimnisvolle Geschichte über ein konspiratives Treffen am Savignyplatz.
Viel Spaß beim Hören und vielleicht auch Stricken. Hier werden zur Zeit Wollmeise-Stränge gewickelt für mein neues Projekt.

Montag, 16. Juni 2014

Wochenende

Für ein entspanntes Wochenende ohne Termine, habe ich am Freitag einen Kuchen gebacken.
Zum Fußball gab es einen leckeren Avocado-Dip (mit etwas Rucola und Gurke!)
Sonnenuntergang
Linnea spielt zur Zeit am liebsten "Hangemännchen" (kenne ich als Galgenmännchen)
Probestricken für mein nächstes Strickprojekt

Meine erste Foccacia hat uns super geschmeckt.
Das erste Mal in diesem Jahr gegrillt.
Und noch ein kleiner Spaziergang!

Freitag, 13. Juni 2014

Leseliste 2014 (1. Halbjahr)

Es ist mir schon fast peinlich, wie wenig ich in diesem Halbjahr gelesen habe. Die Blogs machen den Büchern bei mir doch ziemlich Konkurrenz, weil sie einfach mitten aus dem Leben berichten. Trotzdem finde ich das Lesen von richtigen Büchern auch wichtig und schön. Hier also meine (kleine) Leseliste:

Schattenkind: Kriminalroman (Yngvar-Stubø-Reihe, Band 5) von Anne Holt

Ich kauf nix!: Wie ich durch Shopping-Diät glücklich wurde von Nunu Kaller

Tausend Geschenke: Eine Einladung, die Fülle des Lebens mit offenen Armen zu empfangen von Ann Voskamp

Rabenmütter an die Windeln (als eBook) von Franziska Pörschmann, die den wunderbaren Rabenmütter-Verlag gegründet hat. Dieses kleine eBook liest sich einfach köstlich und lässt einen über den stressigen Babyalltag schmunzeln.

Die letzte Leseliste mit Links zu den weiteren gibt es hier.

Donnerstag, 12. Juni 2014

12 von 12 im Juni

Heute ist wieder einmal Zeit für 12 Bilder am 12. des Monats. Mehr 12 von 12 gibt es bei Caro

Beim Frühstück, erst so, dann so!

Nach der anstengenden Nacht lassen wir es erst einmal langsam angehen.
Ein schneller Einkauf!
Obstpause

Spaziergang bei blauem Himmel, der Baum hat den Sturm nicht überlebt.
Zu Mittag gibt es Gemüse mit Basmatireis, Kroepoek und Erdnussbutter.

Linnea macht mit einer Freundin draußen Hausaufgaben, Elias turnt auf dem Sofa herum.
Geschwisterliebe!
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Ein schöner Tag ohne allzu viel Stress, den ich leider wegen der schlaflosen Nächte davor wie hinter einem Schleier wahrgenommen habe. Mit tut die Schulter weh und ich habe mich noch nie so auf die Nacht von Freitag auf Samstag gefreut, dann darf ich endlich mal wieder schlafen. 

Mittwoch, 11. Juni 2014

Schreien

Schreien bei Babys und Kleinkindern ist ja ziemlich normal. Seit einigen Tagen gibt es bei uns allerdings ein Geschrei, das ich so von meinen anderen Kindern nicht kenne. Nicht nur tagsüber bei Hunger, Durst und anderem Ungemach, auch nachts wird heftig geschrieen. Nehme ich ihn dann auf den Arm, biegt er seinen Körper nach hinten und ist erst einmal nicht zu beruhigen. Er schreit weiter und zwar ziemlich laut. Erst nach einer Weile lässt er sich beruhigen, trinkt etwas und schläft dann selig weiter bis er nach relativ kurzer Zeit wieder aufwacht und das Spielchen von vorne los geht. Das ausdauernde laute Schreien zerrt ganz schön an den Nerven, vor allem an meinen. Ich schiebe es auf die Hitze und frage mich, wie es wohl im Urlaub sein wird (leichter Anflug von Panik). Vielleicht begleitet das Schreien auch den nächsten Entwicklungssprung. So laut und vehement kenne ich das von den anderen Kindern nicht und bin doch etwas beunruhigt. 13 Monate ist unser großer Kleiner jetzt und macht sich lautstark bemerkbar.

Dienstag, 10. Juni 2014

Pfingsten 2014

Das Pfingstwochenende begann am Freitag noch recht gemütlich. Der Mann und ich sind abends mit Freunden in ein tolles türkisches Restaurant essen gegangen, wo wir bis in den späten Abend draußen sitzen konnten. In der darauffolgenden Nacht konnte ich ausschlafen, so dass ich relativ fit in den Samstag gestartet bin.
Da Tabeas Freund beim Mittagessen mit dabei war, habe ich eine Großfamilienportion Lamm-Gemüse-Spieße hergestellt, was auch allen sehr lecker geschmeckt hat.

Am Samstag und Sonntag gab es ganz viel Gartenzeit!
Dann wurde für einen Ausflug in den Zoo gepackt.
Der Zoo war nicht irgendein Zoo, sondern die vielfach ausgezeichnete und wirklich wunderschöne Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen. Dort gibt es zum Glück so viele Bäume, dass wir immer wieder ein Päuschen machen konnten. Ich war nämlich nach einer ziemlich heftigen Nacht einigermaßen fertig (aber dazu ein anderes Mal mehr).

Nach einem sehr heißen Nachmittag waren wir dann froh, wieder zu Hause zu sein.
Abends rollte dann diese schwarze Gewitterfront an. Es gab einen heftigen Sturm, jede Menge Regen und Hagel. Zum Glück sind nur unsere Gartenstühle weg geflogen, einige andere hat es ja schlimmer getroffen.