Sonntag, 28. Februar 2016

Wochenende 27. / 28.02.16

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns und ich freue mich, euch wieder einen kleinen Einblick im Wochenende in Bildern #wib geben zu können. Mehr Wochenenden gibt es dann wie immer bei Frau Mierau, der ich alles Gute für den 10. Schwangerschaftsmonat wünsche.
Am Samstagmorgen haben wir gepackt, denn Elias, Linnea und ich sind in die Jugendherberge nach Brüggen gefahren, um die diesjährigen Kommunionkinder auf die Erstkommunion vorzubereiten und zusammen mit den anderen Katechetinnen und Geschwisterkindern eine gute Zeit zu verbringen.
Die Sonne strahlte und die Kinder konnten direkt den Wald um die Jugendherberge erobern.
Wir hatten einen großen Raum zur Verfügung, wo wir essen und arbeiten konnten.

Auch Elias konnte sich gut beschäftigen. und war auch gerne im großen Kreis mit dabei.
Immer wieder war der Wald ein Highlight, auch abends noch bei einer Nachtwanderung. Elias schlief danach selig ein.
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Am Sonntagmorgen wurden wir von der Sonne geweckt.


Auch der Vormittag zum Thema "Brot" war sehr berührend. Es ist immer wieder erstaunlich, wie toll sich die Kinder auf die Themen einlassen können und wie begeistert sie bei der Sache sind.
Nach dem Mittagessen wurden die Kinder dann abgeholt und wir fuhren nach Hause. Tabea hatte noch eine köstliche asiatische Suppe gekocht.
Außerdem erwartete uns eine Einladungskarte von meiner Nichte. Cordialement à la Belgique!
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Nun erhole ich mich und hoffe, dass ich von den umherschwirrenden Grippeviren verschont bleibe. Euch eine gute Woche und einen guten Start in den März.

Freitag, 26. Februar 2016

Beziehung, Erziehung, Entziehung

 
Wie geht es eigentlich so mit dem Kleinen? Nun, den Tiefpunkt unseres Lebens mit Kleinkind hatten wir letztens auf dem Quedlinburger Marktplatz. Müde und überreizt wollte er nur auf Mamas Arm und ließ sich selbst da kaum beruhigen. Mir tat der Rücken weh, der Mann war genervt, weil Elias sich von ihm nicht trösten ließ und überhaupt hatten wir uns das anders vorgestellt.
Auch bei den älteren Kindern hatte ich die Zeit vor dem dritten Lebensjahr als besonders herausfordernd in Erinnerung und der Jüngste setzt noch eins drauf.
Daher habe ich den Online-Elternkurs von Nadine, den sie für Mitte Februar angekündigt hatte, wirklich herbei gesehnt. Ich wollte die Fastenzeit nutzen, um zu reflektieren, wo ich in der Beziehung / Erziehung mit dem Kleinen stehe und erhoffte mir Gedankenanstösse. Um es gleich vorweg zu nehmen: der Kurs tut wirklich gut und bringt mich weiter.
Viele Gedankenanstöße, die jetzt 21 Tage lang per Mail zu mir kommen, erinnern mich an meine Weiterbildung in "Kognitiver Verhaltenstherapie". Ja, es sind die Gedanken, die unser Verhalten und auch unsere Gefühle bestimmen. Wenn ich in der Denkschleife "Mein Kind ist so anstrengend!" drin bin, ist mein Kind auch wirklich anstrengend, weil ich ihm mit einer entsprechend (genervten) Haltung begegne und meine positiven Gefühle verschließe. Oft sind es Vergleiche, mit denen wir uns das Leben schwer machen. Wir war es bei Kind 1 und 2? Wie könnte es jetzt sein, wenn es nicht so schwierig wäre? Stattdessen gilt es, Erwartungen und Vergleiche los zu lassen und einfach im hier und jetzt zu schauen: wie geht es uns heute? Was tut uns heute gut? Beziehung herstellen mit einem Lachen, etwas Unerwartetem. Das ist nicht immer einfach, ganz besonders wenn der Kleine (aus meiner Sicht) völlig irrational reagiert und beispielsweise schreit, weil ihm irgendeine Kleinigkeit nicht passt. Nun bin ich gespannt, wie unser Wochenende wird, denn ich fahre mit Linnea und Elias und unseren Kommunionkindern und Katechetinnen in die Jugendherberge. Clan-Leben sozusagen :-) wie es bei Artgerecht so schön heißt. Ich werde berichten!

Dienstag, 23. Februar 2016

Das Jahr des Taschenbuchs: Februar

Für den Februar habe ich mir ein Buch ausgesucht, dass ich schon immer mal lesen wollte und das vor einigen Jahren auf vielen Blogs besprochen wurde. Nachdem ich im Januar dann auch noch die Autorin in einem Podcast gehört habe, war die Entscheidung für das Taschenbuch des Monats Februar gefallen.
In ihrem Buch Das Happiness-Projekt: Oder: Wie ich ein Jahr damit verbrachte, mich um meine Freunde zu kümmern, den Kleiderschrank auszumisten, Philosophen zu lesen und überhaupt mehr Freude am Leben zu haben versucht Gretchen Rubin in monatlich unterschiedlichen Projekten ihre Gewohnheiten zu ändern, um glücklicher zu werden. Das hört sich nach einem ziemlich großen Projekt an und ehrlich gesagt, lässt sich das Buch nicht mal eben so lesen. Einzelne Vorhaben hören sich zwar ganz spannend an ("Werden Sie lockerer!"), andere sind dann doch zu weit von der eigenen Lebenswirklichkeit entfernt ("Kaufen Sie sich etwas Glück"). Nichtsdestotrotz ein gutes Buch für alle, die gerne über sich nachdenken und sich gerne mit Plänen und Challenges beschäftigen. Ich für meinen Teil freue mich schon darauf, im März wieder einen Roman zu lesen.

Gesammelt werden die Taschenbücher des Monats übrigens bei Kielfeder.

Sonntag, 21. Februar 2016

Wochenende 19., 20. / 21.02.16

Das Wochenende begann eigentlich schon am Freitag, denn dank der großen Tochter konnten der Mann und ich einen kleinen Ausflug nach Düsseldorf unternehmen.

Im K20 haben wir uns die Ausstellung mit Bildern von "Agnes Martin" angeschaut, eine amerikanische Künstlerin, die wenig im Rampenlicht stand und doch sehr schöne meditative abstrakte Bilder gemalt hat.
Eigentlich hatte ich auch das asiatische Essen danach fotografiert, da ich es aber überhaupt nicht vertragen habe, schweigen wir lieber darüber.
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Da Elias den Samstag bei den Großeltern verbringt bleibt viel Schreibtischzeit. Die wird auch dringend gebraucht, denn Leander hat nächste Woche den Abgabetermin für seine Facharbeit in Deutsch, die wir gemeinsam überarbeiten.

Mittags probiere ich die Linsensuppe mit Grünkohl aus dem am Montag besprochenen Kochbuch A Modern Way to Eat: Über 200 vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag - superlecker!


Danach sind Linnea und ich mit den Messdienerinnen und Messdienern unterwegs. Die Kinder haben viel Spaß beim Bowling und wir Betreuerinnen lassen uns leckere Burger schmecken.
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In der Nacht zum Sonntag hustet Elias viel und ist auch morgens sehr anhänglich. 
Ich bringe den großen Sohn und seine Freunde zum Fußballplatz und mache noch einen Abstecher beim Apfelverkauf. Dann wird lange und gemütlich gefrühstückt. 
Es muss noch einiges an Schreibkram erledigt werden. zum Glück übernehmen die große Tochter und ihr Freund das Kartoffelgratin.
Schnell aufgegessen. Elias schläft in der Zeit, er ist leider immer noch kränklich und die Aussicht, ihn morgen wieder in den Kindergarten zu bringen, rückt in weite Ferne.
Linnea entdeckt Sudoku und wir chillen am Nachmittag.
Unser kleiner Kranker kuschelt sich in die Kissen, gleich wird er gebadet und dann schläft er sich hoffentlich gesund.
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Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Frau Mierau.

Montag, 15. Februar 2016

Rezension: a modern way to eat

Das erste, was an diesem wunderschönen Kochbuch auffällt, ist der zarte Duft nach Äpfeln, der einem in die Nase steigt, sobald man es öffnet, das zweite ist die wundervolle leicht rauhe Haptik und das dritte - und da lohnt es sich länger zu lesen und zu stöbern - ist der Inhalt.

Als Jamie Oliver-Fan der ersten Stunde habe ich natürlich auch die Serie um die Eröffnung seines Restaurants "Fifteen" in London 2002 und das Projekt um die Förderung und Ausbildung von Jugendlichen mit geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt verfolgt. Eine der AbsolventInnen dieses Programms war Anna Jones, die inzwischen selbstständig arbeitet und mit "a modern way to eat" ihr erstes Kochbuch veröffentlicht hat.

Um das Geheimnis des Apfeldufts zu lüften... der kommt nicht von ungefähr, denn das Buch wurde auf vollkommen biologisch abbaubaren Apfelpapier gedruckt, das aus Apfelresten aus Südtirol hergestellt wird.

"a modern way to eat" ist ein vegetarisches Kochbuch und Anna Jones beschreibt ganz eindrücklich, aber nicht dogmatisch, warum das für sie die zeitgemäße Ernährungsweise ist. Sie versammelt eine Vielzahl kreativer Rezepte für alle Mahlzeiten vom Frühstück bis zum Kuchen. Dabei verwendet sie auch viele Gemüsesorten, die sonst nicht so oft auf dem Speiseplan stehen, wie Süßkartoffeln, Grünkohl oder Sellerie. Im Anhang findet man auch eine Unterscheidung von veganen, vegetarischen und sogar glutenfreien Rezepten, so dass die entsprechende Suche leichter fällt.

Ausprobiert habe ich am Wochenende den Herbst-Panzanella, einen Brotsalat mit Röstgemüse. Etwas aufwändig ist es schon, alle Gemüse einzeln auf Backblechen zu rösten. Da habe ich etwas geschummelt und es mir einfacher gemacht. Manchmal bewirken aber Kleinigkeiten tolle Geschmackserlebnisse. Essig auf im Backofen geschmorter Roter Beete ist definitiv eine gute Idee! Nun warten noch jede Menge Rezepte in der Warteschleife, von denen sich eins leckerer anhört als das andere: Kardamom-Karotten-Küchlein mit Ahorncreme, Pistazienkuchen mit Holunderblütensirup, Makkaroni mit grüner Knusperkruste oder Zitronige Linsensuppe mit knusprigem Grünkohl.

Lieben Dank an den Narayana-Verlag, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben und wo "a modern way to eat" bestellt werden kann.

Freitag, 12. Februar 2016

12 von 12 im Februar

Die 12 von 12 beginnen heute mit einem morgendlichen Schwertgruß. 
Ups, was hat die Kamera denn da gemacht? Passt aber zum Himmel am Morgen!
Dann geht es los in den Kindergarten.
Ziemlich früh wird die Gemüsekiste geliefert.
Essensplanung
Strickzeit

Mittagessen: Käsespätzle und Endiviensalat
Als Gespenst verkleidet!

Nachmittags: Kommunionstunde
Sonnenuntergang beim Nachhauseradeln.
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Das waren die #12von12 im Februar 2016. Gesammelt wird wie immer bei Caro.

Montag, 8. Februar 2016

Langes Wochenende in Quedlinburg

Der Karneval schenkt den Kindern im Rheinland ein paar schulfreie Tage, die wir genutzt haben, um mit den beiden Kleinen nach Quedlinburg zu fahren. Eine gute Idee, denn kaum waren wir am Freitag dem verregneten Sauerland entkommen, erwartete uns der Harz mit schönstem Sonnenschein.

Unsere Unterkunft fanden wir mitten in der Altstadt im Stieg nur 50 Meter vom Marktplatz entfernt (Ferienwohnung im Stieg 2). Fast 80 Quadratmeter mit Blick aufs Fachwerk gemütlich und zweckmäßig eingerichtet und gut ausgestattet. Fürs Urlaubsfeeling hatten wir Frühstück mitgebucht, was definitiv eine gute Idee war, denn das Frühstück war sehr abwechslungsreich und phantasievoll hergerichtet.


Noch am Freitag drehten wir eine erste kleine Runde rund um den Marktplatz und aßen Flammkuchen und Crepes in einem kleinen Bistro. Dann fielen wir müde in die Betten.

Am Samstag wollten wir dann nach dem Frühstück den Ort richtig erkunden und natürlich auch zum Schloss hoch gehen. Elias ließ sich allerdings lieber tragen und zwar nur von Mama. Oben angekommen waren wir fertig mit den Nerven, genossen aber die schöne Aussicht. Zum Glück schlief Elias dann doch noch im Kinderwagen ein, so dass der Mann sich mit ihm in ein Café setzen konnte und Linnea und ich einen kleinen Bummel machen konnten (Lieblingsladen: Raumkunst, wo ich mir eine wunderschöne Tasse gegönnt habe). Den späten Nachmittag verbrachten wir dann wieder in der Ferienwohnung und Linnea und der Mann drehten abends noch eine Runde mit dem Nachtwächter.

Nach dem Sonntagsfrühstück setzten wir uns gemütlich in die Bimmelbahn, um eine kleine Stadtführungsrunde zu machen, was sehr interessant war.


Auf dem Spielplatz konnten sich Linnea und Elias austoben, dann gingen wir essen im Schiller's und gönnten uns anschließend einen legendären Käsekuchen in Vincent's Käsekuchenbäckerei. An Schlaf war heute leider nicht zu denken und ich war wieder einmal ziemlich müde. So ein Aufenthalt in "fremder Umgebung" ist für Eltern einfach doch eine echte Herausforderung. Elias wollte jedenfalls ununterbrochen bei mir sein und das war dann doch recht anstrengend, da er oft weinte. Abends kochte ich dann noch Feldsalat mit Kartoffelecken in unserer Wohnung.
Fazit: Quedlinburg ist eine schöne Stadt, die auf jeden Fall eine Reise wert ist. Wer mit einem Kleinkind verreist, sollte aber ausgeschlafen sein und gute Nerven haben.
Ich muss mich jetzt erst einmal erholen. Mehr Wochenenden gibt es bei Frau Mierau.