Dienstag, 29. November 2016

Das Jahr des Taschenbuchs: November

Nun ist das Jahr des Taschenbuchs schon bald vorbei und im nächsten Monat wird es Zeit, Bilanz zu ziehen! Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht, dabei gewesen zu sein.
Mein November-Taschenbuch, war ein echter Überraschungsfund. Ich habe schon viele Romane von Birgit Vanderbeke gelesen und weiß, dass ich bei ihr quasi auf Numme sicher gehe und mir die Bücher eigentlich immer gefallen. Der Sommer der Wildschweine aus dem Jahr 2014 hat mich erst einmal wegen der schönen Kastanien auf dem Cover angesprochen. Als ich dann die ersten Seiten gelesen hatte, fiel mir auf, dass es außerdem ein Buch über die Strickwelt ist. Da ist die Rede von Ravelry, verschiedenen Garnen und Stricktechniken, hey, das kenne ich doch alles aus meiner digitalen Strickerinnenwelt. Nun habe ich fast die Hälfte wie im Flug gelesen und freue mich auf den Rest. Auch im Strickworkshop am Wochenende habe ich von dem Buch erzählt, denn Romane mit Strickcontent sind ja nicht so häufig zu finden. Ob Birgit Vanderbeke selbst strickt und auch auf Ravelry unterwegs ist, konnte ich noch nicht feststellen.Vielleicht werde ich sie mal kontaktieren.

Sonntag, 27. November 2016

Wochenende 26./ 27.11.16

Das letzte November-Wochenende und zugleich das erste Adventwochenende mit Zeit für mich, vielen wunderbaren Begegnungen und einer schönen Einstimmung auf den Advent.
Der Samstag beginnt für mich früh mit einem kleinen Frühstück und einen Blick auf den Fahrplan.
Dann geht es auch schon los zum Bahnhof, von wo ich mit dem Zug nach Köln zum zweiten Teil des Ziggurat-Workshops mit Åsa Tricosa fahre. Im ersten teil haben wir die ersten Schritte der Ziggurat-Methode an einem kleinen Pullover ausprobiert. Heute soll es um den eigenen Pullover gehen.



Die Stunden mit Stricken und Lernen vergehen wie im Flug. Asa unterrichtet auf Englisch spricht aber auch sehr gut Deutsch. Ihre Modelle sind so schön! Ich habe mich für den ganz gemütlichen "messing about in boats" entschieden und komme ganz gut voran. Die Kursteilnehmerinnen sind übrigens teilweise von weit her angereist. Eine kommt aus London und eine aus Hamburg. Es ist eine nette Atmosphäre und wir unterhalten uns gut.
Auf dem Rückweg besorge ich noch ein paar kleine Mitbringsel und warte auf den Zug, der Verspätung hat.
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Der 1. Advent - improvisiert.
Schöner ist die Einstimmung dann im Familiengottesdienst. Im Anschluss verkaufen die Messdiener selbst gewerkelte Karten, Geschenktüten und Engel.
Wieder zu Hause muss noch Papierkram erledigt werden und das Mittagessen wartet auch auf die Zubereitung. Linnea rührt einen Plätzchenteig.
Die großen Kinder nutzen den verkaufsoffenen Sonntag und der Mann muss arbeiten. Ich nutze die Ruhe für eine gemütliche Leserunde.


Dann backen Elias und ich Plätzchen, ganz einfache Mürbeteig-Plätzchen, bei denen vor allem das Ausstechen Spaß macht.
Anschließend kuscheln wir uns aufs Sofa und schauen Findet Nemo - habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen. Damit klingt der Sonntag schon so langsam aus und ich freue mich schon, morgen ganz in Ruhe am Pullover-Projekt weiter zu arbeiten.
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Die Wochenenden in Bildern werden wie immer von Susanne von Geborgen Wachsen gesammelt. Hier entlang!
Euch eine schöne Woche!

Freitag, 25. November 2016

5 Freitagslieblinge im November

Der November ist viel zu schnell vorbei gegangen. Es kommt mir jedenfalls so vor. Ein paar Tage haben wir ja noch! Es gab viele aufregende und schöne Momente, es ist mal wieder einiges kaputt gegangen (unser Jahr der Reparaturen bzw. Neuanschaffungen: Spülmaschine, Waschmaschine, Heizung), wir haben lecker gegessen und auch sonst gemacht und getan. Ein paar Lieblingsmomente der letzten Woche sammle ich in den Freitagslieblingen, inspiriert von BerlinMitteMom, die in dieser Woche einen ganz besonders schönen und wichtigen Blogpost über Mama-Auszeiten geschrieben hat.
1. Der schönste Moment mit den Kindern war es, den Kleinen im Theater zu beobachten. Wir haben uns "Ritter Rost feiert Weihnachten" vom Theater Blaues Haus in der Aula der Realschule angeschaut und er war ganz gebannt, hat gelacht und viel Spaß gehabt. Zusammen mit seinem Freund hat er mit Rösti, dem Drachen Koks und dem Burgfräulein Bö mitgefiebert, ob Weihnachten nun ganz ordentlich oder doch lieber gemütlich gefeiert werden kann. Unsere Gemeinde bietet ein wirklich schönes Kindertheater-Programm an. Da werden wir bestimmt auch nächstes Jahr das ein oder andere Stück besuchen.
2. Der schönste Moment nur für mich, war es, mal wieder zur Chorprobe zu gehen. Die habe ich nämlich jetzt öfter ausfallen lassen, weil so viele Termine drumherum waren und ich nicht jeden Abend von zu Hause weg sein wollte. Wir haben das "Hallelujah" von Leonhard Cohen gesungen, natürlich auch in memoriam.
3. Lieblingsessen ist Freundinnen-Essen. Da macht das Kochen ganz besonders viel Spaß! Wenn Wokgemüse mit Tofu und Erdnusssauce auch besonders geschätzt wird und sich zwei Freundinnen aufs Essen freuen 👭😊.
4. Lieblingsbuch: Als der große Sohn klein war, also so vier, fünf Jahre alt, hat er die Pixi-Bücher rund um Vincent und seine große Schwester Aurora heiß und innig geliebt. Zum Glück haben wir sie noch alle (auch noch "Vincent kann zaubern" und "Ein Adventskalender für Vincent"), denn die Geschichten um Vincent, der bald vier wird und Batman mag, passen einfach zu gut zu Elias, so dass er im Moment auch jeden Abend eine Winzi-Geschichte hören möchte. Falls ihr sie mal irgendwo auf einem Flohmarkt entdeckt... die Geschichten sind wirklich sehr schön von Manuela Mechtel geschrieben. Die Autorin starb viel zu früh 2008 (hier gibt es einen Nachruf).
5. Meine liebste Inspiration war die Entdeckung der "Minimalists". Die Minimalimus-Bewegung ist natürlich nicht neu für mich und ich habe mich in den letzten Jahren immer wieder damit beschäftigt. Blog und Podcast von Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus kannte ich aber noch nicht. Angesichts der anrollenden Geschenke-Welle ist ihr Podcast über "Giftgiving" besonders hörenswert. Einen Film gibt es übrigens auch, da freue ich mich auch schon, mir den mal anzuschauen und für Januar habe ich mir das Minimalism Game vorgenommen. Da wird an Tag 1 eine Sache aussortiert, an Tag 2 zwei usw. Ich denke, ich werde über Instagram darüber berichten.

Mittwoch, 23. November 2016

Stricknotizen

Anfang der Woche habe ich zum ersten Mal Maschenproben gewaschen. Das gehört zu den Vorbereitungen für den Workshop mit Asa Tricosa, den ich am Freitag und Samstag besuchen werde. Wir wollen ihre Ziggurat-Methode lernen, um einen Pullover zu stricken und ich habe mich mit der Wahl des Garns für den Pullover sehr schwer getan. Das zuerst von mir gewählte Cheeky Merino Joy von Rosy Green Wool (Maschenprobe oben rechts) fühlt sich zwar ganz wunderbar weich an, war mir aber für einen Pullover doch zu dünn und zu wenig wollig. Die Drops Karisma (unten im Bild) gefällt mir gut, könnte aber doch etwas kratzig sein, so dass ich mich schließlich für die - leider ziemlich teure - Madelintosh Tosh DK entschieden habe (links im Bild). Das Garn ist einfach ein Traum, weich und doch noch mit dem Habitus von Wolle. Allerdings kam ich mit der empfohlenen 4er-Nadel nur auf 16 Maschen auf 10 cm. Ein kleiner Test mit einer 3,5er-Nadel sah dann besser aus, so dass ich wohl letztlich mit einer 3,5er-Nadel stricken werde. Beim Waschen haben sich die Maschenproben übrigens kaum verändert. Nur Rosy Green Wool ist etwas auseinander gegangen, so dass nach dem Waschen 22 statt 24 Maschen auf 10 cm zu finden waren. 
Nun freue ich mich auf Freitag und hoffe, dass ich alles verstehen und die Methode auch umsetzen kann.

Ansonsten werkel ich weiter an meinem Poncho, der glaube ich richtig schön wird und super zu dem schwarzen Rock von me&i passen wird.


Auch mit dem Schal für den Outfit Along, der in der "Podcasting auf Deutsch"-Gruppe bei Ravelry stattfindet, bin ich gut weiter gekommen. 73 cm sind gestrickt und ich kann bald mit dem Fuchskopf beginnen.

Soweit meine Projekte! Ich möchte gerne bald noch ein paar Socken anschlagen und nach dem Workshop auch noch mal eine Podcast-Folge aufnehmen.

Sonntag, 20. November 2016

Wochenende 19. / 20.11.16

Eigentlich hätte es an diesem Wochenende einige Termine gegeben. Die wurden jedoch verschoben oder abgesagt, so dass wir mehr oder weniger zu Hause waren.
Der Samstag begann mit Buch im Bett. Mein Oktober-Taschenbuch Ostende. 1936, Sommer der Freundschaft ist ausgelesen. Nun muss bald wieder neues Lesefutter her.
Frühstück mit Brötchen vom Bäcker.
Während ich das Waffeleisen sauber mache... (Waffeleisen sind ja wie Diven, man muss sie vorsichtig behandeln!)
sitzen Vater und Tochter bei den Hausaufgaben.
Später werden die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken. 
Das genaue Rezept gibt es dann in der Adventszeit!

Außerdem wird Garn gewickelt. Madelintosh Tosh DK ist ein Traum und dies ist die Farbe "Thunderstorm". Ich werde daraus beim Workshop am nächsten Wochenende versuchen einen Pullover zu stricken.
Mann und Sohn fahren noch mal los, ein paar fehlende Sachen einkaufen und mir bleibt Zeit für die Maschenprobe und die neue Podcastfolge von der Urbanen Spinnstube.
Blaue Stunde.
"Die Ritter kämpfen..."
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Sonntagsfrühstück mit Tomaten-Mozzarella-Spießen
Kochen für die Großfamilie (heute 7 Personen) mit ganz viel Kartoffelgratin
und Waffeln mit heißen Kirschen und Eis (ja das Waffeleisen funktioniert doch noch).
Immer beliebt im Kreis der großen Kinder: Rummikub
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So geht der Nachmittag gemütlich zu Ende. Der Kleine badet jetzt und draußen ist es schon dunkel. Ganz viele "Wochenenden in Bildern" werden wie immer von Susanne Mierau gesammelt.
Euch eine gute Woche!

Freitag, 18. November 2016

5 liebste Bücher zum Vorlesetag

Es ist wieder so weit! Wie jedes Jahr seit 13 Jahren lädt die Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit der Zeit und der Deutschen Bahn zum Bundesweiten Vorlesetag ein. Mit dabei sind wieder zahlreiche Prominente und über 100.000 Vorleser und Vorleserinnen, die an verschiedenen Orten, wie Theatern, Museen, Schulen und Kindergärten vorlesen. Einfach, weil es ihnen Freude macht und weil Kinder es lieben, vorgelesen zu bekommen und weil es ihnen gut tut.
Die Vorlesestudie 2016 hat dazu die Kinder selbst befragt. 91% gefällt es gut, wenn ihnen vorgelesen wird und fast jede dritte Kind wünscht sich, dass dies öfter geschieht, denn knapp ein Drittel der Eltern liest nur selten vor. Dabei liegt im Vorlesen der Schlüssel zur Bildung und wie Anja Neubauer von der Deutsche Bahn Stiftung sagt: "Es gibt keinen Grund, den Kindern den Wunsch nach einer guten Vorlesegeschichte nicht jeden Tag neu zu erfüllen."

Leider werden die guten Vorsätze dann aber oft wieder vom Bürokratie-Wahn gebremst, denn seit 2012 müssen Vorlese-Mamas-Papas-Omas-Opas in Kindertagesstätten ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. 😦 Ganz schön viel Papierkram und Kosten, die da auf Ehrenamtliche zukommen, die in dem Fall ja vielleicht maximal eine halbe Stunde da sind und sich sehr wahrscheinlich gar nicht mit den Kindern alleine in einem Raum befinden. Ob man so das Vorlesen fördert und Menschen, die sich in ihrem Umfeld engagieren wollen, ermutigt, sei dahingestellt.

Bleibt das Lesen zu Hause, das bei uns jeden Abend vor dem Schlafengehen stattfindet und ein fester Teil der abendlichen Einschlafbegleitung ist. Auch den Eltern soll das Vorlesen ja Freude machen und das ist nicht immer so. Mit manchen Büchern kann ich einfach nicht warm werden, wieder andere werden zu echten Lieblingsbüchern von den Kindern und mir.
In Anlehnung an die Blogparade "Meine 5 liebsten Kinderbücher" von Aufbruch zum Umdenken stelle ich euch 5 Bücher vor, die ich wirklich gerne vorlese:

1. Der Grüffelo von Axel Scheffler und Julias Donaldson ist natürlich inzwischen ein echter Klassiker. Ein Buch, bei dem das Vorlesen besonders viel Spaß macht, da man ganz wunderbar in die verschiedenen Rollen schlüpfen kann. Übrigens sind eigentlich alle Bücher von den beiden dazu ganz wunderbar geeignet und auch die Reime gehen schnell ins Ohr, so dass die Kinder nach kurzer Zeit "mitlesen" können.

2. Der Bär auf dem Spielplatz von Dolf Verroen und Wolf Erlbruch wirkt durch die wunderbaren Bilder von Wolf Erlbruch, fesselt aber auch durch den Text, denn es geht um ein Thema, mit dem sich auch Kindergartenkinder auseinander setzen müssen: Ausgrenzung, Streit und Versöhnung.

3. Papa nervt von Meir Shalev ist leider nur noch gebraucht erhältlich und wird hoffentlich noch einmal neu aufgelegt, denn die in Reimen erzählte Geschichte von Jonathan, der ziemlich genervt von dem peinlichen Verhalten seines Vaters ist, macht einfach große Freude.

4. Die kleine Hexe feiert Weihnachten von Lieve Baeten mag ich ebenfalls sehr gern. Die Kinder werden beim Lesen miteinbezogen, und verfolgen ganz gespannt mit, wer da alles zu Besuch kommt und wie das Weihnachtsfest denn nun am Schluss aussieht.

5. Merlind, die kleine Zauberin von Daniela Drescher verzaubert zwar in erster Linie durch die ganz wunderschönen Bilder, lässt sich aber auch sehr gut vorlesen und zieht die kleinen Zuhörer schnell in seinen Bann.

Wir schöpfen so sehr aus dem Fundus an schönen Büchern, die wir schon haben, das es mir manchmal schwer fällt, neue Bücher auszuwählen. Wenn ihr da einen Tipp habt, was bei den Neuerscheinungen lesenswert ist, gerne her damit.

Dienstag, 15. November 2016

Tomaten-Basilikum-Frischkäse

Egal ob für Buffets, Party oder einfach so zwischendurch: der Tomaten-Basilikum-Frischkäse ist immer lecker und schnell gemacht. Bei mir ist er inzwischen schon ein echter Klassiker und wurde schon zu vielen Brunch-Buffets gemacht und gerne gegessen.

Tomaten-Basilikum-Frischkäse (ca. 8 Portionen)

2 Tomaten
2 Knoblauchzehen
4 EL Pinienkerne
2 EL Olivenöl
Basilikum
8 in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
ca. 400 g Frischkäse
Salz, Pfeffer
Zubereitung:

Zunächst die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten und heraus nehmen.
Öl in die Pfanne geben und die klein geschnittenen Tomaten mit dem Knoblauch 2 - 3 Minuten braten lassen, etwas abkühlen.
Inzwischen die getrockneten Tomaten und Basilikum klein schneiden.
Die abgekühlten Tomaten mit einem Pürierstab fein pürieren und und mit dem Frischkäse verrühren. Getrocknete Tomaten und Basilikum zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Mit Pinienkernen und Basilikum verzieren.
Schmeckt köstlich auf Walnussbaguette aber auch auf Roggenbrot. Lasst es euch schmecken.
Mit diesem Rezept nehme ich am Creadienstag teil.