Freitag, 28. April 2017

Freitagslieblinge im April

Sehr gerne zeige ich euch meine Freitagslieblinge im April, die von BerlinMitteMom gesammelt werden. Irgendwie war der April nicht unser Monat, aber schöne Lieblingsmomente gab es natürlich trotzdem und irgendwie kann es im Mai ja auch nur besser werden.
Lieblingsessen mal ganz einfach Rührei mit Bärlauch. Den hatte ich in der letzten Gemüsekiste und habe ihn in verschiedene Gerichte geschmuggelt. Jedenfalls passte er auch super zum Gemüserisotto und zu den Erbsen, die es zu Fish and Chips gab.
Ich wähle ja ganz gerne mal nach Cover aus und bei dem wunderbaren Roman Was alles war von Annette Mingels hatte ich da wohl auch den richtigen Riecher. Eine ausführliche Rezension gibt es bald hier auf dem Blog. Jedenfalls mein Lieblingsbuch der Woche.
Lieblingsmomente mit den Kindern gibt es ja zum Glück immer viele und nach einigen Schreckmomenten zu Anfang der Woche, genieße ich die ganz besonders. Besonders schön war in dieser Woche Linneas erster Auftritt mit der Bläserklasse. Ein kleines Vorspiel mit den ersten Stücken, die sie nun nach acht Monaten Unterricht schon spielen können. Es ist wirklich immer sehr erstaunlich, wie schnell die Kinder Fortschritte machen und wie gut sie vor allem dabei auch lernen, sich zu konzentrieren, genau aufeinander zu hören und miteinander einfach tolle Musik zu machen. Ich bin sehr froh, dass es Linnea auch so viel Freude macht.
Mein Lieblingsmoment für mich sollte am Dienstag sein. Da der Kindergarten geschlossen hatte, wollte der Mann den Jüngsten mit zu seinen Eltern nehmen. Eigentlich hatten wir damit gerechnet, dass die Handwerker den Tag auch noch für den neuen Boden brauchen würden, aber die waren schon fertig und so freute ich mich auf ungestörte Strickzeit und Ruhe. Leider wachte der Jüngste morgens um 6:00 Uhr dann aber schon mit den Worten "Ich will nicht zu Oma!" auf. Er schluchzte wirklich herzzerreißend und ich war hin- und her gerissen. Mir war klar, dass ich den Tag ziemlich dringend brauche, um meinen Akku aufzuladen. Ich wäre garantiert ziemlich schlecht gelaunt, wenn der Kleine hier bliebe und so habe ich ihn in der Hoffnung, seine Stimmung würde sich bessern, ziehen lassen. Weniger gut war der Anruf der Großeltern, er würde nur weinen 😢. Eine Stunde nachdem der Mann ihn bei Opa und Oma abgeliefert hatte... Hätte ich ein Auto hier gehabt, wäre ich wohl losgefahren. Der Mann versprach, sich zu kümmern und bestärkte mich darin, mich zu erholen.
Es wäre sicher gut gewesen, zwischendurch mal zu hören, dass alles in Ordnung ist, aber es war auch so schon sehr erholsam, mal einen Tag in Ruhe zu verbringen und das Licht auf dem neuen Fußboden, Tee, Strickzeug und "The Good Wife" zu genießen.
Meine liebste Inspiration möchte ich euch wirklich wärmstens ans Herz legen, denn der Film "Tomorrow: Die Welt ist voller Lösungen" ist etwas ganz besonderes. Er zeigt ausnahmsweise nicht, was alles nicht gut läuft und auf welche Katastrophen wir zusteuern. Er zeigt Lösungsansätze, die bereits ganz real vor Ort funktionieren. Ein französisches Film-Team hat dafür unterschiedlichste Orte weltweit besucht und zeigt, wie beispielsweise Kopenhagen durch kluge Stadtplanung 90000 Tonnen CO² pro Jahr spart, wie partizipative Demokratie zur Stärkung des Gemeinwohls gelingen kann und was passiert, wenn wir anfangen, öffentliche Grünflächen mit Gemüse zu bepflanzen. Mit Amazon Prime kann man sich den Film kostenlos anschauen.

Montag, 24. April 2017

Akku leer

Die Osterferien waren echt anstrengend! So anstrengend, dass ich manchmal um 19 Uhr abends eingeschlafen bin oder um 8:00 Uhr morgens nicht aus dem Bett kam. Vieles, worauf wir uns gefreut haben, konnten wir nicht machen - eigentlich haben wir nichts unternommen. Zu Anfang der Ferien waren wir in Sorge um Linneas Verletzung und mussten auch noch zweimal mit ihr ins Krankenhaus. Dann kam Ostern und in der zweiten Woche hatte ich Zahnschmerzen und der Jüngste starken Husten. Der Mann war die komplette erste Woche weg und in der zweiten brauchte es einige Tage, bis er sich wieder auf uns einlassen konnte. Das zehrte dann noch zusätzlich an meinen Nerven. Manchmal hatte ich das Gefühl, keine Kraft mehr zu haben.
Akku leer!
Was hilft mir dann?
Schlafen, schlafen, schlafen!
Bei mir bleiben und mich nicht verunsichern lassen.
Mir was Schönes gönnen.
Das Licht am Ende des Tunnels sehen.
In Beziehung mit den Kindern sein.
Das Positive sehen.
Nichts ist besser, als wenn der Schmerz nachlässt.

Jetzt im Moment ist es laut im Haus! Unser Fußboden im Wohnzimmer wird herausgerissen und im Flur wartet wunderschöner Holzboden darauf verlegt zu werden.
Ich habe mir Vitamine bestellt, um dem Körper nach einer Woche Schmerzmittel etwas Gutes zu tun.
Ich nehme mir vor, in dieser Woche ganz bewusst, auf die schönen Dinge zu achten und mir das Leben leicht zu machen. Dazu wird es dann am Freitag wieder Freitagslieblinge geben.
Bis dahin... passt auf euch auf!

Sonntag, 23. April 2017

Blogger schenken Lesefreude: Slow Family gewinnen!

Was wäre der Welttag des Buches ohne Blogger schenken Lesefreude? Bei dieser Aktion gibt es im Bloggerland zum Welttag des Buches reichlich Bücher zu gewinnen. Im letzten Jahr haben sich 700 BloggerInnen beteiligt.
Dieses Jahr bin ich mit Slow Family: Sieben Zutaten für ein einfaches Leben mit Kindern von Julia Dibbern und Nicola Schmidt dabei, denn dieses Buch hat mich im letzten Jahr nachhaltig beeindruckt, so dass ich meine Lesefreude gerne weiter schenken möchte. Ich habe das Buch im Oktober letzten Jahres rezensiert und konnte jede Menge Inspiration und Mut daraus ziehen. Hier könnt ihr meine Rezension nachlesen.
Julia Dibbern und Nicola Schmidt bieten keine Patentrezepte. Sie schlagen 7 Grundzutaten für ein gutes Leben vor, aus denen man sich selbst das für sich passende herausziehen und zusammen mischen kann. Dazu gehören unter anderem Liebe, Natur, Achtsamkeit und Gemeinschaft. Wie so oft ist weniger meistens mehr. Statt jedes Wochenende einen Ausflug zu machen,einfach mal einen Tag ganz in Ruhe (und meinetwegen auch im Schlafanzug) verbringen, gemeinsam spielen, lesen und kochen. Statt immer nur auf gutes Wetter zu warten, auch mal mit Regenjacken und Gummistiefeln raus gehen und die Natur spüren. Statt mit kleinen Kindern alleine sein (und sich zu langweilen) sich mit anderen zusammen tun und sich treffen und austauschen. Es gibt ziemlich viele ganz einfache Ideen, die das Leben einfacher und besser machen, einfach besser eben.

Wer das Buch Slow Family gewinnen möchte, kommentiert bis zum 26.04.2017 um 08:00 Uhr (MEZ) hier auf dem Blog.
  • Die Teilnahme steht in keinem Zusammenhang mit Facebook.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Die Teilnahme beginnt am 23.04.17 um 7:00 Uhr und endet am 26.04.17 um 08:00 Uhr. Verlost wird nach Teilnahmeschluss.
  • Der/die Gewinner/in wird im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und per Mail benachrichtigt. 
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurück melden, verfällt der Gewinn.
Der Random-Number-Generator hat entschieden. Gewonnen hat Tina, die den ersten Kommentar geschrieben hat. Herzlichen Glückwunsch!

Freitag, 21. April 2017

Einkaufen für die Großfamilie

Inspiriert von der lieben Susanne von Nullpunktzwo, möchte ich gerne darüber berichten, wie unser Einkaufsverhalten und die Lagerung von Lebensmitteln als Großfamilie so aussieht, denn auch ich finde das Thema sehr spannend, zumal es immer wieder Optimierungsbedarf gibt. Natürlich ändert sich das Einkaufsverhalten im Laufe der Zeit und passt sich der Familiensituation an. Bei mehreren großen Kindern, die gerne große Portionen essen, sieht das anders aus als noch zu Zeiten, als die großen Kinder klein waren und demnach noch nicht als Großfamilie unterwegs waren. Ich koche täglich mittags frisch und muss dabei die Menge so einschätzen, dass auch der Mann abends noch seinen Teller abbekommt. Unser Jüngster isst dreimal die Woche im Kindergarten, was sich sehr positiv auf sein Essverhalten auswirkt. Er probiert jetzt auch zu Hause viel mehr und ist nicht mehr ganz so wählerisch 😁.


Unser Einkaufsverhalten als Großfamilie.

Wir kaufen meistens freitags für die ganze Woche ein. Dabei gehen wir zuerst zum Discounter und dann zum Supermarkt, die praktischerweise direkt nebeneinander liegen und sich einen großen Parkplatz teilen. Um planen zu können, schreibe ich vorher einen Einkaufszettel und überlege für einige Tage im Voraus, was wir kochen wollen. Den Einkauf erledigen meistens der Mann und ich zusammen mit dem ein oder anderen Kind, da wir dann mit dem großen Auto fahren können und auch wirklich alles in den Kofferraum bekommen (2 große Plastikkisten mit Lebensmitteln + Wasser + eine Palette Milch). Wenn ich alleine mit dem kleinen Auto fahre, ist das dann auch komplett voll.
Außerdem kommt freitags unsere Gemüsekiste. Sie wird von einem großen Bio-Bauern aus der Umgebung geliefert und lässt sich beliebig umbestellen, so dass ich dienstags schon weiß, was in der Kiste drin sein wird und mir überlege, was noch reinkommen soll. Neben Obst und Gemüse bestelle ich Käse und manchmal auch Brot oder etwas anderes aus dem Warensortiment. Um von dem unsäglichen Plastikflaschenwasser ein Stück weit weg zu kommen, bestelle ich auch regelmäßig eine Kiste Wasser mit, die dann auch nach Hause geliefert wird.
So einmal im Monat findet dann noch ein Extraeinkauf beim Drogeriemarkt statt, wo ich Shampoo, Zahnpasta, Windeln etc. kaufe.
Brot kauft meistens der Mann separat bei zwei sehr guten Bäckern, die wir hier in der Nähe haben.
Fällt in der Woche auf, dass das ein oder andere fehlt, kaufe ich meistens direkt vor Ort beim Metzger oder örtlichen Discounter.


Kühlschrank und Lagerung

Wir haben genug Stauraum für Lebensmittel in der Küche und im Keller, in einem großen Gefrierschrank und einem großen Kühlschrank.
Da ist es manchmal schwer, noch den Überblick zu behalten, damit nicht Lebensmittel aussortiert werden müssen. Den Kühlschrank versuche ich regelmäßig zu durchforsten und kaufe inzwischen eher kleinere Mengen an Käse und Wurst.
Im Gefrierschrank lagern vor allem Pommes, Pizzen, eingefrorenes Suppengemüse und Apfelmus, Eis und Fisch.
Bei der Lagerung ist gute Planung alles, aber manchmal finde ich es auch echt anstrengend, mir schon wieder einen Essensplan zu überlegen und Einkaufszettel zu schreiben.
Inspirieren lasse ich mich gerne von den Rezepten der Zeitschrift Schrot&Korn, von vielen Blogs und von Kochbüchern und ansonsten von dem inzwischen reichen Fundus, den ich über die Jahre so gesammelt habe (3 dicke Kladden voller notierter und aus Zeitschriften ausgeschnittener Rezepte).
Die Lagerung zu optimieren und nicht zu viel doppelt einzukaufen ist wirklich eine ständige Herausforderung. Vielleicht habt ihr da noch einen Tipp für mich?

Montag, 17. April 2017

Osterwochenende in Bildern 2017

So ein langes Wochenende enthält ja so ziemlich alles, was man sich an emotionalen Zuständen vorstellen kann: Freude, Genuss, Überraschung, aber auch Müdigkeit, Ärger und Schmerzen. Da kommt alles zusammen und doch bin ich alles in allem froh und dankbar, dass es meiner Kleinen wieder gut geht und dass der Mann gut von seiner Fortbildung zurück gekehrt ist. Die Anspannung der letzten Woche macht sich gerade in einer fies schmerzenden Zahnwurzel bemerkbar, aber ich habe Medikamente und vertraue darauf, dass die schon wirken werden.

Nun aber ein paar Eindrücke von unserem Osterwochenende:


Am Gründonnerstag gibt es frisches Grün in der Gemüsekiste, das zu einer leckeren Kräuterbutter verarbeitet wird.

Der Karfreitag startet mit dem traditionellen Rappeln und dem Passionsspiel, in dem ich den Jesus darstelle und mein Kreuz tragen muss. Wir haben wieder ein ganz wundervolles Team und es klappt alles gut. Dieses mal ist sogar Elias dabei, der mir dann aber doch erleichtert um den Hals fällt, als das Stück vorbei ist.
Nachmittags färben wir Eier. Draußen ist es wirklich ruhig und still.



Die Kinder beschäftigen sich mit den Legokisten aus dem Keller und ich stricke am Leftie weiter. Abends bin ich aber dann so richtig platt und müde und lege mich um 19 Uhr ins Bett.
Auch am Ostersamstag wird wieder gerappelt und für die Messdiener gesammelt. Ich bin bis nachmittags mit den Kindern unterwegs und froh, dass die große Tochter das Kochen übernimmt.
Sie backt eine ganze Ladung Oster-Cupcakes und ich lege mich schon mal zwei Stündchen hin.
Abends fahren die großen Kinder essen, der Kleine schläft und ich genieße es, in Ruhe zu bügeln und The Good Wife weiter zu schauen.


Da Linnea so lieb ist und eine Nacht bei Elias schläft, bekomme ich meine Müdigkeit wieder in den Griff und kann am Ostersonntag dem Osterhasen den Weg zeigen. Es ist trocken, so dass die Kinder im Garten suchen können. Für jeden gibt es eine Süßigkeit und kleine Geschenke. Elais freut sich am meisten über seinen LEGO NINJAGO Airjitzu Zane Flieger und Linnea bekommt eine wirklich schöne Swatch Armbanduhr.
Wir frühstücken ganz gemütlich und genießen den Tag. Nachmittags kommt der Mann dann von seiner Fortbildung + Besuch bei seinem Cousin im Kloster wieder. Genau richtig zum Spargel-Essen.
Und den traditionellen Möhrenkuchen habe ich auch noch gebacken. Das muss zu Ostern einfach sein. Abends meldet sich mein Zahn ziemlich unangenehm und ich versuche es erste einmal mit Schmerztabletten.

Zum Glück lässt Elias mich am Ostermontag richtig gut ausschlafen, aber der Zahn schmerzt immer noch. Ich hangele mich weiter mit Schmerztabletten durch und bereite in der Küche unser eigentliches Osteressen vor: Lammkeule mit Kartoffelgratin und Ratatouille und zum Nachtisch Himbeer-Baiser-Creme. Die große Tochter und ihr Freund kommen zum Essen. Kurz danach muss der Mann schon los zu seinem KV-Dienst.
Elias ist erst ganz schön aufgedreht, findet dann aber doch zu einer ruhigen Beschäftigung und wartet ungeduldig auf den Zeichentrickfilm "Zorro" auf Kika. Nun nutze ich die Gelegenheit zum Schreiben und für den Rückblick auf unser Osterwochenende.

Die Wochenenden in Bildern werden gesammelt von Frau Mierau. Hier findet ihr die aktuellen Osterwochenenden.

Samstag, 15. April 2017

Frohe Ostern!


Habt schöne entspannte Ostertage!

Mittwoch, 12. April 2017

12 von 12 im April

Ein Mittwoch in den Ferien und mal wieder eine Gelegenheit, an der Aktion #12von12 teilzunehmen. 12 Bilder am 12. eines Monats, die dann von Draußen nur Kännchen gesammelt werden. Und weil es so schön ist, hier die 12 von 12 vom April 2016 und hier vom April 2014 - wie die Zeit vergeht!
Der frühe Morgen ist im Moment nicht unser Freund. Beim Aufstehen gibt es regelmäßig Knatsch zwischen dem Jüngsten und mir. Er möchte keinesfalls Pipi machen gehen und überhaupt muss alles ganz genau nach seinen Vorstellungen laufen. Nachdem ich geduscht habe, fühle ich mich etwas besser und trinke erst mal einen schönen heißen Tee.
Zum Glück regnet es nicht und wir können mit dem Fahrrad zum Kindergarten fahren. Ziemlich kalt!
Wieder zu Hause wartet die Wäsche an der Treppe auf mich und ich stelle gleich mal die erste Ladung an. Dann räume ich die Spülmaschine aus und Linnea kommt  nach unten. Der Mann ruft an und erzählt von einem Vortrag, den er gestern Abend gehört hat.
Ich buche Bahntickets, denn die Tochter und ich fahren im Mai in die Nähe von Ulm, um bei Ramona und ihrem Mann an einer Kreativ- und Klangauszeit teilzunehmen. Wer noch Lust hat... es gibt noch freie Plätze.
Auf dem Bügelbrett liegt neue Bettwäsche für den kleinen Sohn, denn wir wollen sein Zimmer noch umgestalten.
Bevor ich ihn im Kindergarten abhole, möchte ich aber noch ein paar Maschen stricken.

Elias freut sich, dass er heute kein Mittagskind ist. wieder zu hause wird erst einmal die Post geöffnet. Ein Osterpäckchen von Oma und Müselinachschub.

Die Kinder haben sich selbst gemachte Pizza zum Mittagessen gewünscht. Mir bekommt die allerdings nicht so gut. Ich fürchte, ich vertrage den Mozzarella nicht gut.
Mit vereinter Tatkraft bauen wir Elias kleines Gitterbett ab und er zieht in das etwas größere alte Kinderbett von Linnea um. Mal gespannt, wie es heute Abend wird 😉.
Der entstandene Platz im Zimmer wird natürlich genutzt, um eine ganz große Legokiste aus dem Keller zu holen, mit der Elias und die Geschwister sich denn auch den Rest des Tages beschäftigen.
Ich selbst bin nachmittags richtig müde und schlafe kurz ein. Es wird Zeit, dass ich bald mal wieder eine Nacht ohne Unterbrechungen schlafen kann.
Eine Probe fürs Passionsspiel am Freitag steht noch an und dann fahren die großen Geschwister noch einmal mit Linnea ins Krankenhaus, um den Heilungsprozess begutachten zu lassen.
Ein ziemlich voller Tag!

Sonntag, 9. April 2017

Wochenende in Bildern 08. / 09.04.17

Wer mir auf Twitter folgt, hat es vielleicht schon mitbekommen. Die letzte Woche lief anders als geplant. Linnea hatte am Montag einen Fahrradunfall und so fanden wir uns nachmittags in der Notaufnahme wieder. Sie hat sich ziemlich fies verletzt und musste sogar eine Nacht im Krankenhaus bleiben. Von der letzten Schulwoche ihres großen Bruders und dem obligatorischen Chaostag hat sie daher leider nichts mitbekommen, sich aber über netten Besuch ihrer Freundinnen gefreut, was wenigstens ein kleines bisschen über die Schmerzen und Unannehmlichkeiten hinweghelfen konnte.
Der Samstagmorgen beginnt früh. Ich bin etwas grummelig, weil ich an diesem Wochenende keine Nacht alleine schlafen kann und genau weiß, dass mir das in der kommenden Woche fehlen wird, denn der Mann fährt morgen für einen Woche zu einer Tagung. Ein Highlight im frühmorgendlichen Fernsehprogramm ist aber definitiv die Serie "Trudes Tier", die ganz wundervoll gemacht ist.

Wolle wickeln am morgen, vertreibt Kummer und Sorgen. Elias hilft mit und so kann ich bald mein neues Projekt starten. 😄
Nervennahrung zum Frühstück und wirklich, mir geht es schon etwas besser. Der Mann nimmt Elias mit, um noch ein paar Dinge zu erledigen, währen dich ein bisschen in Ruhe rumkruschteln kann.
Juhu, die Post bringt meinen Gewinn aus einem Gewinnspiel der Ravelry-Gruppe "Podcasting auf deutsch". Glitzergarn von Hauptstadtfarbe
Spinat waschen ist ja eine echt langwierige Arbeit in der Küche, aber lecker ist es dann doch. Nachmittags probe ich noch für unser Passionsspiel am Karfreitag. Wir sind wieder ein tolles Team und es wird bestimmt ganz beeindruckend.
Der Tag neigt sich dann schnell dem Ende zu. Elias schläft unten ein und wir schauen noch zusammen mit den Mädels den Freitagsfilm aus dem Ersten in der Mediathek. Draußen fährt übrigens eine Traktorkolonne mit Herzluftballons vorbei. Da hat wohl jemand geheiratet.
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Der Sonntag beginnt auch wieder sehr früh. Elias möchte um 5:50 Uhr aufstehen. Da der Mann auch schon auf ist und sich fertig macht, lege ich mich nochmal kurz hin, bevor wir den Mann verabschieden und ihm eine gute Fahrt wünschen. Vor so einer langen Fahrt mit dem Auto habe ich ja großen Respekt, aber heute gelingt es ganz gut.
Frühstück zu dritt, da sich der große Sohn noch ausschläft. Zwischendurch schauen wir uns noch Verwandtschaft im Fernsehen an 😉. (Kam in der Sendung "Sonntags" vor).

Da Linnea noch nicht fit genug ist, mache ich mich heute ausnahmsweise allein auf zur Kirche, wo wir den Palmsonntagsgottesdienst musikalisch gestalten. Es wird eine schöne feierliche Messe.


Der Nachmittag lockt uns dann nach draußen. es ist so wunderbar sonnig und warm. Die ersten Blumenketten werden geflochten und die Haut freut sich über Luft und Wärme. Wir lassen es ganz gemütlich angehen und essen erst nachmittags.
Auch mal fein: Rote Grütze mit Vanillesauce zum Nachtisch.

Elias versinkt danach ganz im Spiel an seinem Wassertisch, während ich im Schatten stricke und das Summen der Bienen genieße.

Unser Zierapfelbaum blüht ganz wundervoll und das vor wolkenlosem Himmel. So können die Ferien beginnen und lässt sich das Wochenende mit viel Seelenfrieden ausklingen.

Die Wochenenden in Bildern werden wie immer von Frau Mierau gesammelt. Die aktuellen Bilder gibt es hier (Link folgt).