Dienstag, 23. Mai 2017

Rezension: Baskisch von José Pizarro

Geht es um Kunst? Geht es ums Kochen? Geht es um ein Lebensgefühl? Das lässt sich bei dem Kochbuch "Baskisch" von José Pizarro aus dem Hoelker-Verlag nicht leicht entschieden. Die auffallend farbenfrohe Gestaltung des Buches und die strahlend blauen Buchseiten lassen erst einmal an einen Kunstband denken. Und letztlich geht es ja auch um Kunst. Um die Kochkunst und die Lebenskunst, die vielleicht auch ganz besonders im Baskenland zu Hause ist.


José Pizarro hat die spanische Küche nach London gebracht und betreibt dort inzwischen vier Restaurants. Er hat bereits verschiedene Kochbücher veröffentlicht, aber dass sein aktuelles Buch eine besondere Herzensangelegenheit für ihn war, spürt man auf jeder Seite. Es macht ihm offensichtlich große Freude, den Leser mit in seine Heimat rund um San Sebastián und Bilbao zu nehmen und dort Menschen, Restaurants und Gerichte vorzustellen.
Das Baskenland ist eine autonome Region in Spanien, die an der nördlichen Atlantikküste an Frankreich grenzt und touristisch viel weniger erschlossen ist als die Ostküste oder Süden Spaniens. Hier gibt es keine großen Hotelanlagen, aber viele nette kleine Pensionen und Ferienhäuser, die es zu entdecken lohnt.


Das Buch ist in vier große Kapitel eingeteilt, es geht um Fleisch, Fisch, Gemüse und Desserts. Neben vielen kleinen Gerichten, die hier Pintxo heißen, gibt es deftige Hauptgerichte und natürlich verführerische Desserts. Bei jedem Gericht beschreibt der Autor die besondere Herkunft der Zutaten, wann und wo er es gegessen hat und wie überhaupt seine persönliche Beziehung dazu ist. Das macht große Lust aufs Nachkochen.



Wer ein Kochbuch rezensiert, muss natürlich auch probieren, ob sich die Rezepte gut umsetzen lassen. Da die meisten Gerichte bebildert sind, kann man sich gut eine Vorstellung davon machen, wie sie aussehen sollen.
Als kleinen Test habe ich mich an die Tortilla mit Aubergine, Honig und Blauschimmelkäse gewagt.
Etwas aufwändiger sind die Rezepte schon und auch die Zutaten sind nicht unbedingt an jeder Ecke zu bekommen. Aber eine Tortilla besteht ja erst einmal nur aus Kartoffeln, Eiern und Zwiebeln und lässt sich dann vielfach variieren. Die Herausforderung ist das Stürzen der Tortilla und das Abwarten des richtigen Zeitpunkts dafür. Mit etwas Übung, findet man aber den richtigen Weg und Übung wird man bekommen, denn auch, wenn die erste Tortilla bei einem spektakulären Wendemanöver zur Hälfte neben die Pfanne gefallen ist, war das ganze einfach köstlich und muss unbedingt wiederholt werden. Das nächste Mal vielleicht mit einer kleineren Pfanne.
Ebenfalls Lust aufs Nachkochen machen so ungewohnt klingende Gerichte wie Mit Petersilien-Migas gefüllte Backofenzwiebeln; Gerösteter Kürbis mit Roncal-Käse und Walnuss-Vinaigrette; Meeresfrüchtesalat mit Mango-Chili-Dressing oder Tarte Tatin mit Honig-Meersalz-Eiscreme.
Auch von Gerichten, deren Namen man nicht aussprechen kann, sollte man sich nicht abschrecken lassen, verbirgt sich doch beispielsweise hinter Intxaursaltsa eine köstliche Walnusssoße.

Fazit: Wer Lust auf neue unbekannte Rezepte hat, sollte "Baskisch" unbedingt entdecken und wer sich dann in dieses wunderschöne Kochbuch hinein geschmökert hat, wird vielleicht auch ein bisschen neugierig auf das Baskenland werden. Vielleicht wäre das ja was für eine Reise im nächsten Jahr? Und diesen Sommer genießen wir die Sommerrezepte von José Pizarro.

Vielen Dank an  für die Vermittlung des Rezensionsexemplars.

Sonntag, 21. Mai 2017

Wochenende in Bildern 20. / 21.05.17

Nachdem die letzte Woche mit einigen Terminen doch recht stressig war, habe ich das Wochenende herbeigesehnt. Das Wetter scheint gut zu werden und da ich am Freitagabend noch mit den Chorfrauen ganz wunderbar essen war, fühle ich mich gestärkt und ausgeglichen.


Sehr schade, dass ich das Samadhi Yoga Haus nicht früher entdeckt habe. Es gibt dort ein ganz tolles Kursangebot und ein süßes Café.
Elias ist früh wach und möchte, dass ich mit ihm unten aufbleibe. Also schauen wir uns ein bisschen durchs Kinderprogramm und kuscheln ganz viel. Da ich nur etwa 6 Stunden geschlafen habe, bin ich zwar ziemlich müde, aber die Dusche macht wach.
Frühstückstisch mit Schnullern (mein Schnuller-Blogpost wurde diese Woche erstaunliche 16000 mal angeklickt, weil er von der lieben Aida S. de Rodriguez auf Facebook geteilt wurde. Ich bin geflasht!)
Dann fahren der Mann und ich nach Düsseldorf, wo wir Stühle aussuchen und schon mal reservieren lassen. Auf dem neuen Parkett werden sie ganz wunderbar aussehen 😍.

Ich liebe es ja, mal rauszukommen und ein bisschen große weite Welt zu sehen. So schön 💓.

Der Mann hat noch nicht genug vom Möbelkaufen und fährt nach dem Mittagessen mit den Mädels und dem Jüngsten in ein großes Möbelhaus. Ich genieße die ersten Blümchen im Garten und die Ruhe. Außerdem fange ich ein neues Buch an, das mir schon von der ersten Seite an gut gefällt.
Abends ist Elias etwas aufgedreht, lässt sich dann aber doch mit zwei Puzzlen beruhigen, bevor wir uns bettfertig machen.
---
Am Sonntag gibt es für mich ein schnelles Frühstück bevor ich mit dem Fahrrad in den Nachbarort fahre, wo wir heute bei der Erstkommunion singen.
Danach werden die Trikots von der Fußballmannschaft des Großen aufgehängt. Die können heute in der Sonne trocknen.
Zum Mittagessen experimentiere ich etwas in der Küche. es gibt Tortilla aus einem neuen Kochbuch, das ich bald vorstelle. So ganz klappt es nicht, aber sehr lecker ist es allemal.



Da das mit dem Kochen doch länger gedauert hat, sind wir recht spät beim Kulturfest der Gemeinde, wo die Kinder spielen und hüpfen können und ich ziemlich viele bekannte Gesichter treffe. Ein schöner Abschluss des Wochenendes 😊.

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Frau Mierau. Den aktuellen Post gibt es hier.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Was ich über meinen Schlaf gelernt habe...

Zum Geburtstag habe ich einen Fitness-Tracker geschenkt bekommen und den hatte ich mir vor allem gewünscht, um meine Schlafphasen aufzeichnen zu können. Denn ich habe das Gefühl, dass mein Schlaf total verkorkst ist. Mal habe ich den Eindruck, nur vor mich hin zu dämmern, mal schlafe ich wie ein Stein. Um meine unsichere Wahrnehmung mit Daten zu unterlegen, habe ich nun eine Woche lang mit dem Fitbit Standard Charge 2 meine Schlafphasen aufgezeichnet und in mein Bullet Journal übertragen.
Eine tolle Übersicht gibt es natürlich auch mit der App, aber im Bullet Journal kann ich zusätzlich festhalten, wie ich mich morgens gefühlt habe, wo ich geschlafen und habe oder ob ich beispielsweise abends Alkohol getrunken habe.
Aufgezeichnet wird die gesamte Schlaflänge und die Anteile an Wachphasen, REM-Schlaf, leichtem Schlaf und tiefem Schlaf. Verbunden mit der App kann man dann genau sehen, wie die Anteile der verschiedenen Schlafphasen sind und kann sich auch genauer informieren, was die Schlafforschung dazu sagt. Das tolle ist, dass dabei individuell verglichen wird. Das heißt, mir wird nicht gesagt, verglichen mit der Weltbevölkerung schläfst du zu wenig, sondern verglichen mit anderen Frauen deines Alters wäre es besser etwas mehr Tiefschlaf- und REM-Schlafphasen zu haben.

Wachphasen sind völlig normal! Ich war wirklich sehr erstaunt zu sehen, dass ich ganz häufig nachts ganz kurz aufwache und zwar unabhängig davon, ob ich neben meinem Kind schlafe oder nicht.

REM-Schlafphasen sind vor allem wichtig für die mentale Erholung. In dieser Phase träumen wir und wenn wir in der zweiten Nachthälfte träumen, können wir uns ja manchmal sogar an die Träume erinnern. REM-Schlaf ist wichtig für die Leistungsfähigkeit des Gehirns.

Die meiste Zeit haben wir nachts einen leichten Schlaf! Auch das war durchaus eine neue Erkenntnis für mich. Frauen meines Alters verbringen 40 bis 60% ihres Schlafs in diesem Stadium. Und der leichte Schlaf ist auch wichtig für das Lernen und Gedächtnis.

Der Tiefschlaf schließlich ist vor allem für die körperliche Erholung wichtig. 12 bis 18% sollten wir in dieser Phase verbringen, um uns morgens erholt zu fühlen. 
Tatsächlich habe ich es letzte Woche in einer Nacht geschafft, so zu schlafen, dass ich mich trotz nächtlicher Unterbrechung durch den Jüngsten morgens ziemlich fit und erholt gefühlt habe und siehe da: in dieser Nacht, hatte ich genug Anteile an Tiefschlaf und REM-Schlaf und so war ich nach 7 Stunden und 15 Minuten morgens erholt. Übrigens hatte ich am Abend vorher nur Wasser getrunken 😊.

Was ich über meinen Schlaf gelernt habe...

Entscheidend ist nicht unbedingt, wie lange man insgesamt schläft, sondern, ob man genug Tiefschlaf und REM-Schlaf bekommt.

Es hilft, nicht zu spät ins Bett zu gehen und (vor allem) abends kein Alkohol zu trinken.

Ich muss mich nicht stressen, wenn ich nachts mal wach bin.

Habt ihr das Gefühl, gut zu schlafen oder fühlt ihr euch morgens oft müde und ausgelaugt?
Vielleicht habt ihr auch Erfahrungen mit einem Schlaftracker?
Ich freue mich über eure Erfahrungen und Kommentare (die Kommentare werden moderiert, manchmal dauert es etwas bis sie frei geschaltete werden).

Sonntag, 14. Mai 2017

Wochenende in Bildern 13./14.05.17

Okay ich gebe es zu, vor dem Samstag war mir etwas mulmig zumute, denn Kindergeburtstage gehören nicht zu meinen liebsten Terminen. Entsprechend ist meine Laune und Elias, der natürlich ziemlich aufgeregt ist, und ich geraten ziemlich oft aneinander.

Morgens muss aber erst einmal das passende Gebäck für die Grüffelo-Party hergestellt werden. Na, wer erkennt es: schreckliche Tatzen.
Auch die Schatzkiste muss noch fertiggestellt und im Garten versteckt werden.
Sehr gefreut habe ich mich über Geburtstagspost aus Italien von Sybille
Ihre Karten sind immer so schön 💓.


Der fertige Geburtstagstisch wartet dann schließlich auf die kleinen Gäste.

Der Gastgeber wartet natürlich auch und liegt uns abwechselnd damit in den Ohren, dass er eine Windel braucht, seine Schnuller haben will und überhaupt endlich die Gäste kommen sollen. Ich bin schon ziemlich genervt. Zum Glück stehen mir die Töchter zur Seite.
Die Party ist dann auch wirklich ganz schön, wir können raus gehen, der Schatz wird gefunden und wir balancieren Nüsse und die Kinder spielen, was ihnen gefällt. Linnea hat die Kleinen sehr gut im Griff und nach 2 1/2 Stunden sind alle satt und glücklich. Trotzdem fühle ich mich ziemlich fertig und auf Twitter tauschen wir uns aus und sind einhellig der Meinung, dass Geburtstage mit 4 ganz besonders anstrengend sind.
Als die Gäste weg sind, baut Elias dann noch seelenruhig sein neues Lego auf und schläft gegen 20:00 Uhr ein.
Wir Großen schauen noch ein bisschen #ESC, das gehört ja jedes Jahr dazu, auch wenn wir es nicht bis zum Schluss aushalten, sondern so um 22:30 Uhr ins Bett gehen. Ich schlafe nicht so toll und muss dazu morgen noch früh aufstehen.
---

Elias ist am Muttertag wieder früh wach, lässt mich aber noch etwas schlafen und ich kann mein Buch auslesen. Es gibt viele schöne Muttertagsgeschenke.


Der Mann und Linnea fahren früh los, denn Linnea hat sich zu einem Schülerlauf angemeldet. Das Wetter für den Schloss Dyck Lauf ist super und Linnea macht es viel Spaß.
Elias und ich drehen dann schon mal eine Runde und genießen danach einen ruhigen stressfreien Vormittag (juhu und er lässt sich überzeugen, die Windel mal wegzulassen).
Später gehen wir dann noch alle zusammen zur Landtagswahl - für alle in NRW heute in wichtiger Termin.
Während ich koche, basteln Elias und Linnea mit einem schönen Spiel, das Elias gestern bekommen hat (Bewegliche Bilder von Djeco - 4 Bildvorlagen).
Zur Feier des Tages gibt es Waffeln mit Erdbeeren und Puderzucker, was allerdings jäh beendet wird, da der Mann plötzlich den Aufräumkoller bekommt. Morgen kommen nämlich nochmal die Leute wegen des Parketts, das noch nicht ganz perfekt ist 🙊.

Also warten wir jetzt erst einmal gespannt die Wahlergebnisse ab und hoffen trotz so einiger Termine auf eine gute Woche.
Die Wochenenden in Bildern werden gesammelt von Frau Mierau. Die aktuellen gibt es hier .

Freitag, 12. Mai 2017

Geburtstagsschnipsel

Seit nun rund vier Jahren wird hier doppelt Geburtstag gefeiert. Am 9. Mai stehe ich in der Küche und backe Kuchen und Muffins, denn Elias ist am 10. Mai mit seinem Geburtstag dran. Es war dann aber dank der Mithilfe des großen Sohnes und der spontanen Einladung von Elias Freund zum Spielen dann doch ganz entspannt. Das schöne Wetter hob zusätzlich die Stimmung und so haben wir zwei schöne Geburtstage verbracht (Der Kindergeburtstag folgt dann noch am Wochenende).
Mein Geburtstag begann mit einem überraschenden Anruf von Linnea, die mit dem Handy ihrer Lehrerin von der Klassenfahrt aus anrief, um mir zu gratulieren 💓. Dann fuhren wir mit den großen Kindern lecker italienisch frühstücken. Ich wurde mit schönen Geschenken überrascht, unter anderem Öl und Gewürzen und einem Fitbit Standard Charge 2, mit dem ich jetzt Schritte zählen und meinen Schlafrhythmus tracken kann.
Elias hat seinen 4. Geburtstag natürlich auch sehnlichst erwartet und ist um 6:20 Uhr am 10. Mai nach unten gestürmt, um seine Geschenke auszupacken. Neben einem großen Spielzelt Tipifür sein Zimmer hat er sich vor allem über das Batman Boot (LEGO Juniors 10737 - Batman gegen Mr. Freeze) gefreut und es auch sofort ausgebaut. Außerdem hat er noch ein T-Shirt, das Buch Meine Mama ist ein Superheld und einen Aufräumsack von Play&Go bekommen. Und im Laufe des Tages kamen noch mehr Geschenke dazu.
Das absolute Highlight hatten sich die großen Geschwister ausgedacht und Elias die gleichen Schuhe gekauft, die auch der große Sohn hat. Die wollte er dann auch gar nicht mehr ausziehen. 😄.

Die Kaffeetafel war gedeckt mit Erdbeertörtchen, dem Rhabarber-Baiser-Kuchen von Frische Brise und einem Schokokuchen mit Batman-Logo nach der Idee von Daily Pia. Später haben wir dann für Gäste noch Pizza geholt und so konnte der Tag wunderbar ausklingen.
Auch auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank für die vielen Glückwünsche!