Freitag, 24. November 2017

Werbung: Kennt ihr schon den FABEU? Mit Verlosung!

Foto: Maren Krämer


Letzte Woche habe ich euch ja auch Instagram und Facebook Bilder von Fahnen gezeigt. Ja, Fahnen, wie sie oft zu Messen, Veranstaltungen und Ausstellungen gehisst werden. Viele Fahnen werden dann nach dem Event nicht mehr gebraucht und ehrlich gesagt, habe ich mir noch nie Gedanken darum gemacht, was danach wohl mit ihnen passiert. Nicht so die Designerin Maren Krämer, die sich 2009, als in Bremen Kirchentag war, Gedanken um die vielen Fahnen machte und fand: "Es ist viel zu schade, die alle wegzuwerfen!" Maren ist die Erfinderin der TüTa - einer Tasche, für die Plastiktüten recycelt werden - und so lag es nahe, auch aus dem Fahnen Taschen zu machen oder vielmehr Beutel. So kam das Wort FABEU zustande. Die Fahnenbeutel werden in einer sozialen Einrichtung in Ostwestfalen produziert und haben bereits einen Designpreis gewonnen.


Im Alltag ist es ja immer praktisch Taschen und Beutel mitzunehmen. Ich brauche sie eigentlich täglich, um etwas zum Kindergarten zu transportierten, Post einigermaßen trocken zum Briefkasten zu bringen oder beim Einkaufen den Kauf von Plastiktüten umgehen zu können. Der Vorteil beim Fabeu ist, dass er sich klein zusammenfalten lässt und ein angenehmes Material hat, das zudem noch sehr strapazierfähig und bis 10 Kilo belastbar ist. Oben am Beutel ist ein Gummiband befestigt, das den gefalteten Beutel zusammenhält.

Übrigens ist Maren Krämer mit ihren TüTas zur Zeit auf einigen Märkten unterwegs. Wenn ihr die tollen Taschen also mal live sehen wollt, schaut zum Beispiel am 1. und 3. Adventswochenende in Hamburg- Harburg im Kiekebergmuseum und am 2. Adventswochenende in Mönchengladbach im Schloss Rheydt vorbei.


Das Allerbeste aber ist, dass ich drei Fabeus (alles Unikate!) verlosen darf. Wer also noch einen praktischen Helfer für die Weihnachtseinkäufe braucht, darf gerne bis zum 30. November 2017 um 24 Uhr in den Lostopf springen. Mitmachen könnt ihr mit einem Kommentar hier auf dem Blog oder bei Instagram. Vielleicht mögt ihr ja noch eine tolle Recycling-Idee teilen. Die GewinnerInnen werden dann ausgelost und von mir per Mail benachrichtigt. Melden sich diese nicht innerhalb einer Woche zurück, behalte ich mir vor, neue Gewinner zu ermitteln. Der Gewinn wird den Gewinnern per Post zugeschickt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

(Übrigens mache ich für die FABEUS sehr gerne Werbung (ohne Bezahlung), weil ich das Produkt sinnvoll finde und es für mich eine tolle Idee zu mehr Nachhaltigkeit ist :-))

Dienstag, 21. November 2017

Tea-Time im Advent mit weihnachtlichen Scones

Da es an manchen Nachmittagen jetzt schon sehr früh dunkel und grau ist, möchten wir es uns drinnen so richtig gemütlich machen. Daher habe ich am Wochenende endlich mal Scones gebacken. Scones standen schon sehr lange auf meiner "Das-möchte-ich-mal-backen-Liste", eigentlich seit wir sie vor vielen Jahren in Cornwall probiert haben. Mit dieser Backidee nehme ich an der Blogparade "Weihnachtsbäckerei mit Dr.Oetker" teil, die von Castlemaker initiert wurde (teilnehmen dürft ihr noch bis zum 30.11.17).
Weihnachtliche Scones (ca. 18 Stück)

je 2 gehäufte EL Zitronat und Orangeat
100g gehackte Mandeln
500g Mehl
1 Prise Salz
4 TL Backpulver
80g Rohrohrzucker
150g weiche Butter
ca. 300 ml Milch
1 Ei (zum Glasieren)

Zunächst wird das Orangeat und das Zitronat fein gehackt und dann in einer Schüssel mit den anderen trockenen Zutaten Mandeln, Mehl, Salz, Backpulver und Zucker vermischt.
Die Butter in Flöckchen dazu geben, verkneten und schließlich die Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten (hier darauf achten, dass der Teig nicht zu klebrig wird).
Mindestens 30 Minuten an einem kalten Ort ruhen lassen.

Backofen auf 200° vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. 
Den Teig ca. 2 cm dick ausrollen und mit einem Glas Kreise ausstechen.
Die Kreise auf das Blech legen. Das Ei mit etwas Milch verquirlen und die Scones damit bestreichen. Im Ofen ca. 15 Minuten goldbraun backen und möglichst noch warm servieren.
Sehr lecker mit Creme fraiche und Erdbeermarmelade. Noch typischer wäre Creme double, die ich leider bei uns im Supermarkt nicht bekommen habe, die es aber im Creme fraiche - Sortiment von Dr. Oetker noch gibt.
Die Scones halten sich übrigens super noch ein paar Tage und sind auch toll für die Schulbrotdose.
Verlinkt wird die Idee auch beim creadienstag.

Freitag, 17. November 2017

"Ich lese vor! Du auch?"

Heute ist Vorlesetag und wie in jedem Jahr, gibt es in ganz Deutschland viele Aktionen zum Thema Vorlesen. Wie wichtig das Vorlesen für die kindliche Entwicklung und die Bindung zwischen Eltern und Kind ist, unterstreicht in jedem Jahr die Vorlesestudie, die sich immer wieder anderen Themen rund um das Vorlesen widmet. In diesem Jahr wurde gefragt, ab wann man mit dem Vorlesen beginnen sollte. Viele Eltern scheinen sich da unsicher zu sein und greifen erst ab dem dritten Lebensjahr des Kindes zum Buch. Dabei gibt es bereits für die ganz Kleine wirklich schöne Bücher, zum Beispiel Miffy, Mausi oder die Reihe "Hör mal". Für mich war es keine Frage, von Anfang an gemeinsam Bücher anzuschauen und das haben alle Kinder auch sehr gerne getan.
In diesem Jahr gibt es übrigens eine ganz schöne Selfie-Aktion zum Vorlesetag, die man auf Facebook und Twitter teilen und verlinken kann.

Und da zum Vorlesetag natürlich auch immer Büchertipps gehören, zeige ich euch noch schnell unsere aktuell liebsten Bilderbücher (die auch Eltern gerne lesen).

Ein Klassiker, den wir immer wieder gerne lesen und in dem alle kleinen wilden Kerle sich wiedererkennen, ist das Buch "Wo die wilden Kerle wohnen" von Maurice Sendak. Hier blicken wir ganz tief in die Seele eines kleinen Jungen, der wie so viele kleine Jungen manchmal eben "nur Unfug im Kopf" hat und sich dann doch dahin sehnt "wo ihn jemand am allerliebsten hat". Das Buch ist 1963 erschienen und gehört für mich in jedes gute Kinderbuchregal.

Um ein eigentlich gar nicht mutiges Mädchen, das dann doch sehr mutig wird, geht es in "Franziska und die Wölfe" von Pija Lindenbaum. Ein Buch jenseits von rosa Prinzessinnenschnickschnack, das uns tief in einen dunklen Wald führt, wo ein kleines Mädchen ihren Ängsten begegnet und dann ganz stark sein kann.

Ganz leicht, gereimt und einfach wunderbar nimmt das Buch "Meine wilde Abenteuer-Insel" von Timothy Knapman den Leser mit in eine wunderbare freie Baumhauswelt. Ähnlich wie bei den wilden Kerlen, genießt hier der kleine Junge sein Leben ohne Bestimmer und sehnt sich dann am Ende doch zurück in die Geborgenheit der Familie.

Welches Bilderbuch mögt ihr zur Zeit am liebsten?

Dienstag, 14. November 2017

DIY Schneeglas

Eine schnelle Bastelei für die Vorweihnachtszeit sind Schneegläser, die sich auch super als Geschenk eignen. Beim Inhalt sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Kleine Tiere, Tannenbäume oder auch selbst gemachte Figuren eignen sich dafür.
Für mein Schneeglas habe ich den Schneemann aus Fimo geformt und im Backofen aushärten lassen. Damit er nicht ganz unten im Glas sitzt, habe ich ihn auf eine Tonscherbe geklebt, Steine, Korken etc. sind auch als Podest denkbar. Um das Podest habe ich Super Fluffy Foam modelliert, um eine kleine Schneelandschaft darzustellen. Am besten klebt man die Teile mit Heißkleber zusammen, damit sie wirklich stabil sind.
Für den flüssigen Teil den Schneeglases braucht man destilliertes Wasser (gibt es übrigens im Wasserauffangteil des Wäschetrockners) und Glitzer oder Schnee. Das ganze gut verrühren und den Deckel dann sehr fest auf das Glas schrauben. Wer sicher gehen will dichtet den Deckelrand von innen nochmal mit Heißkleber ab und dreht das Glas dann erst, wenn der Kleber getrocknet ist.

Viel Spaß beim Nachmachen!
Und schaut mal beim creadienstag vorbei, was man noch so alles werkeln kann.

Montag, 13. November 2017

Wochenende in Bildern und #12von12 am 11./ 12.11.17

Ein volles Wochenende war das und ich komme erst heute am Montag dazu, alles zu sortieren und in einem Blogpost zu ordnen. Dieses Mal verlinke ich den Post sowohl beim Wochenende in Bildern als auch bei den #12von12.


Samstags merke ich meistens die Müdigkeit der Woche. Der kleine Sohn ist früh wach, lässt mich aber noch etwas schlafen. Nach dem Frühstück bringt der Mann die Tochter in die Schule zum Tag der offenen Tür und wir püngeln so vor uns hin. Ein Geschenk wird eingepackt und ganz viel gespielt, während ich die Fäden am Ancyra Cowl vernähe. Juhu, wieder ein fertiges Projekt.
Besonders viel Spaß macht ja immer das Wiegen des übrig gebliebenen Garns, um zu sehen, wie viel das Projekt verbraucht hat. Bei dem Cowl waren es 91g dunkelgrauen Wolle und 7g von der gelben.
Ich strick jetzt erstmal weiter an Socken, die Weihnachten verschenkt werden und die schnell voran gehen.
Abends ist das Tigerkind wieder von der Dschungelbuch-Geburtstagsparty zurück und freut sich über die tollen Mitgebsel. Wir schauen noch einen Film mit der Tochter und ich falle müde ins Bett.
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Der Jüngste lässt mich bis 8:30 Uhr schlafen, dann müssen wir aber unbedingt schauen, was das Dino-Ei macht.
Und Spielen vor dem Frühstück muss auch sein.
So ganz entspannt bin ich nicht, denn auf mich wartet noch der Lektorendienst in der Sonntagsmesse.
Die Kinder schauen derweil Ich - Einfach unverbesserlich 3 und amüsieren sich prächtig.
Schnelles Mittagessen: Spagetti mit Tomaten und Garnelen.



Nachmittags wird dann gebastelt. Zusammen mit den Messdienerinnen und Messdienern werkeln wir viele schöne Dinge, die es nach den Adventgottesdiensten zu kaufen gibt.
Abends gibt es noch Flammkuchen und so gehen wir gestärkt in die neue Woche.

Donnerstag, 9. November 2017

Hier so...

"Durch die Straßen auf und nieder, leuchten die Laternen wieder..." und so ziehen in vielen Teilen Deutschlands zur Zeit die Martinszüge durch die Gegend. Wir hatten gestern Abend unseren Martinsumzug und danach gab es im Kindergarten noch Würstchen, Glühwein und Kakao. Dieser und einige andere Termine führen im Moment dazu, dass ich es nicht so oft an den Schreibtisch schaffe, um zu bloggen.
So langsam füllt sich nämlich nun der Kalender für nächstes Jahr und es wollen Termine gemacht und abgeklärt werden. Apropos Kalender... ein neues Buch für mein nächstes Bullet Journal liegt bereit, jetzt muss aber noch dringend ein Familienkalender zum Aufhängen gekauft werden. Ich warte ja noch auf das Shop-Update von Vierundfünfzig Illustration.
Es soll ja ein kalter Winter werden... da müssen noch richtige Winterschuhe für die Kinder her. Der Jüngste würde sich über Schnee jedenfalls sehr freuen.
Auch sonst gibt es noch einiges vorzuplanen: Geburtstagsgeschenke für den Mann, Urlaub im nächsten Jahr, Weihnachtskarten und Weihnachtsgeschenke...
Da schwirrt mir im Moment etwas der Kopf, aber der November hat ja gerade erst angefangen. Geht es euch auch so, dass manchmal zuviel zusammen kommt?

Sonntag, 5. November 2017

Wochenende in Bildern 04. / 05.11.17

Da ich in den letzten Tagen öfter Kopfschmerzen hatte und auch nicht so gut schlafen konnte, beginnt der Samstag müde. Der große Sohn muss sich von seiner Zahn-OP erholen und wir sind froh, dass er alles einigermaßen überstanden hat. Während der Mann mit dem Sohn nochmal zum Chirurgen fährt, versuche ich mich mit Stricken etwas zu sammeln.
Mit dem Cowl komme ich gut weiter und schaue nebenbei die neue Podcastfolge von The Nerd Knits.
Elias hat die Glitzerklebestifte entdeckt und zaubert nun ein Bild nach dem anderen.




Danach genießen wir aber noch die Herbstsonne im Garten, sammeln Laub auf und pflanzen noch ein paar Blumenzwiebeln. Ich versteh ja wirklich nicht, warum sich Menschen über Herbstlaub aufregen. Ich mag das ja sehr und finde das Laubkehren sehr meditativ.
Der Mann hat mir noch ein paar schöne Dahlien mitgebracht. Vom Suppe essen und nachmittäglichem Spielen habe ich diesmal keine Fotos gemacht. Abends fangen der Mann und ich an, die Serie Mindhunter zu schauen.  Es geht um die Entwicklung des "Profiling" Ende der Siebziger Jahre beim FBI. Einzig verwirrend ist die Ähnlichkeit des Hauptdarstellers mit Emmanuel Macron. Sehr empfehlenswert, aber nichts für schwache Nerven.
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Sonntagstee zum Aufwachen. So richtig gefrühstückt wird heute nicht, denn wir sind zum Brunch eingeladen, da die Großeltern ihre Geburtstage feiern.

Erst aber noch ein bisschen Basteln. Der Schneemann wartet auf den Einzug in die Schneekugel und Elias hat mir einen Brief gefaltet.

Im Restaurant wird lecker gefrühstückt und Mittag gegessen. Als wir nachmittags wieder zuhause sind, ist der Tag auch schon bald wieder vorbei.
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Die Wochenenden Bildern werden von Frau Mierau gesammelt. Die aktuellen gibt es hier.

Freitag, 3. November 2017

Rezension: Die Trotzphase ist kein Ponyhof

Nachdem jetzt auch mein viertes und jüngstes Kind durch die so genannte Trotzphase navigiert ist, kann ich aufatmen und sagen: "Eigentlich war es gar nicht so schlimm!" 
Allen, die mittendrin stecken und hautnah erleben, wie sich der Nachwuchs schreiend auf dem Boden wälzt, möchte ich das Buch "Die Trotzphase ist kein Ponyhof" von Christina Tropper und Alexander Smutni-Tropper aus dem TRIAS-Verlag empfehlen.
Christina ist Journalistin und bloggt auf "Einer schreit immer" über ihren Familienalltag mit Zwillingen, Alexander arbeitet als Pädagoge in der Lehrerausbildung. Ihr Eltern Survival-Guide vermittelt die entwicklungspsychologischen Hintergründe der Autonomiephase, berichtet aber in erster Linie mitten aus dem Leben und gibt Tipps für verschiedene Alltagssituationen. 
Was tun, wenn es draußen stürmt und schneit und das Kind Sandalen anziehen möchte? Ja es gibt Eltern, die ihr Kind die Erfahrung machen lassen möchten, wie es ist, bei Minustemperaturen Eisfüße zu bekommen. Die Autoren sind da eher pragmatisch und finden durchaus, dass Erwachsene bestimmte Dinge vorgeben sollten. Das Kind darf mitbestimmen, was es anzieht, den Rahmen hinsichtlich des Wetters stecken aber die Eltern. 
Das Schöne an dem Buch ist, dass es hier wirklich konkret wird und Eltern ganz klare Hinweise bekommen, wie sie mit schwierigen Situationen umgehen können. Denn wenn ein Kind erst einmal weint und sich weigert, etwas zu tun, geraten wir Eltern sehr schnell in Stress und wissen erst einmal gar nicht, wie wir reagieren sollen. Dem Kind schlagen die Gefühle über dem Kopf zusammen und als Eltern empfindet man das oft als Angriff. Warum funktioniert das jetzt nicht, wo ich es doch nur gut meine / alles so gut vorbereitet habe / wir es doch so schön haben könnten? Kinder zwischen 15 Monaten und vier Jahren erleben aber die Welt ganz anders als wir. Hier gilt es immer wieder durchzuatmen, hinzusehen und zu verstehen und dann dem Kind Möglichkeiten zu geben, seine Emotionen zu verarbeiten und gemeinsam eine Lösung zu finden. Wirklich gut gefällt mir auch, dass andere Eltern zu den verschiedenen Situationen zu Wort kommen und erzählen, wie sie damit umgehen. Es gibt nämlich nicht den einen richtigen Weg, sondern ganz viele verschiedene.
Und kaum schaut man sich um, ist die Trotzphase auch schon wieder vorbei und das Kind ein großes Stück gewachsen.