Samstag, 30. Dezember 2017

Rückblick 2017

2017 war dann doch irgendwie schnell vorbei. Wir waren viel unterwegs, in der Eifel, in Bayern, Holland und an der Mosel, es gab Familienfeiern in Belgien und bei meinen Eltern, viel kreatives Tun mit so einigen fertigen Projekten (der Faserverzückte Jahresrückblick folgt noch), viel schöne Gemeinschaft im Ehrenamt.
Elias wird im nächsten Jahr 5 und damit schon Vorschulkind; Linnea besucht die 6. Klasse im Gymnasium. Sie muss im nächsten Jahr entscheiden, ob sie weiter Klarinette spielen möchte (was ich natürlich sehr befürworten würde); der große Sohn absolviert einen Bundesfreiwilligendienst - auch er muss überlegen, wie es für ihn weiter geht und die große Tochter ist mitten im Studium.

Für den Blog habe ich mir ein paar neue Sachen überlegt, möchte mir aber noch über dies und das klar werden. Schon bald wird Blogpost Nummer 2000 erscheinen (da werde ich mir noch was überlegen).

Der Kalender für 2018 ist schon mit vielen Terminen bestückt. Ich werde mich um meine Gesundheit kümmern müssen und habe noch ein paar Zahnarztbesuche vor mir. Größere Reisen haben wir bisher nur für den Sommer geplant. Dann werden wir mal als Großfamilie mit Anhang verreisen. Ich könnte mir aber auch noch was im Mai vorstellen, denn im nächsten Jahr haben wir zum ersten Mal Pfingstferien.

Wie war euer Jahr?
Habt ihr ein Motto?
Ein Wort, das euer Jahr beschreibt?
Ich werde noch einmal in mich gehen und wünsche euch derweil einen guten Übergang in das Jahr 2018!

Freitag, 29. Dezember 2017

Durchatmen und Christmas-Recycling

Geschafft! Die Weihnachtstage sind überstanden und waren in diesem Jahr wegen aufwändigem Kochen und einem recht emotionalen Krankenbesuch am 2. Feiertag doch recht anstrengend. Am 27.12. brauchte ich dringend eine Pause zum Durchatmen und Ruhe genießen und die wurde mir auch gegönnt.
Wer schon lange in der Bloggerwelt unterwegs ist, erinnert sich vielleicht noch an die schöne Aktion Christmas-Recycling, die Caro 2011 ins Leben gerufen hat. Damals wurden zahlreiche Ideen gesammelt, was man mit diesem oder jenem, das von den Weihnachtstagen übrig geblieben ist, anfangen kann. Hier könnt ihr dazu Ideen stöbern und hier sind meine Beiträge dazu.

In diesem Jahr hat die jüngere Tochter ein Schokoladen-Fondue-Set geschenkt bekommen und da lag es natürlich nahe, schon schnell mit dem Recycling zu beginnen. Schokolade findet sich nämlich zur Zeit viel im Haus und in Kombination mit frischem Obst (Vitamine braucht man ja um diese Zeit) wird daraus eine schöne, schnelle und doch gemütliche Nachmittagsaktion.

Dienstag, 19. Dezember 2017

Im Weihnachtsmodus!



Ja, inzwischen bin ich voll im Weihnachtsmodus 😍. Ich habe lange Listen geschrieben, schon eine ziemlich große Menge Gemüse und Obst bestellt und werde heute die letzten Geschenke einkaufen. Den Baum haben wir auch ausgesucht, der müsste die Tage geliefert werden. Wir freuen uns an den Weihnachtsbüchern, ich werde morgen nochmal backen und zwischendurch haben wir Proben fürs Krippenspiel. Ich versuche mir ganz bewusst Zeit für diese Tage vor Weihnachten zu nehmen. Daher ist dies auch der letzte Beitrag vor dem Fest.

May your days be merry and bright!

Sonntag, 17. Dezember 2017

3. Adventswochenende 2017

Nun blicken wir vom 3. Adventswochenende auf eine kurze Woche bis Weihnachten. Zum Glück ist vieles getan und erledigt und dieses Wochenende fand seinen krönenden Abschluss in unserem Chorauftritt heute Nachmittag. Die anderen Wochenenden in Bildern findet ihr bei Frau Mierau. Das aktuelle gibt es hier!
Im Kindergarten begleiten die Kinder zur Zeit das Schaf Rica auf dem Weg zur Krippe. Vor einigen Jahren habe ich diesen schönen Fensterbild-Adventskalender auch mit der Tochter gelesen und hatte ihn daher noch hier. Nun hatte Elias große Freude daran, die Bilder auch aufzukleben und mir die Geschichte von Rica zu erzählen: "Und dann kommt Jesus, ganz bestimmt!"
Während der Mann in die Stadt fährt, habe ich Zeit für die Weihnachtspost, wie eigentlich immer mit den schönen Karten von Ramona und Sybille.

Zum Mittagessen gibt es Mangold aus der Gemüsekiste. Ich trenne immer Blätter und Stiele und schneide die Stiele klein und brate sie zuerst in der Pfanne an. Dann kommen die Blätter dazu und fallen wie Spinat etwas in sich zusammen.

Später stellen wir noch Schoko Crossies her. Das wird unser diesjähriges Geschenk aus der Küche. Abends spielen wir noch Stadt-Land-Fluss und als die Kinder im Bett sind schauen der Mann und ich "Top of the Lake" weiter - sehr spannend mit überragender Story und tollen Schauspielern.
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Am Sonntag werden drei Kerzen angezündet. So schnell vergeht die Adventszeit in diesem Jahr.

Heute singen wir mit dem Chor beim Weihnachtsmarkt im Nachbarort. Wir sind etwas aufgeregt, aber es klappt (fast) alles gut und macht großen Spaß.
Danach gibt es noch eine Runde auf dem Karussell
und selbst gemachten Glühwein zu Hause. (Cidre mit Cranberrysaft, Nelken, Apfelstücke und Calvados). Der Sonntag endet mit einer Baderunde, gleich werden noch Vokabeln abgefragt und die 4. Folge "Top of the Lake" geschaut. 
Euch eine gute Woche!

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Mein Lesejahr 2017!

Regelmäßig lesen! Das war eines meiner Wünsche und Ziele für dieses Jahr und es ist mir auch ganz gut gelungen. Ich bin zwar keine Schnellleserin, aber es tut einfach gut, sich ab und zu in der analogen Welt zu bewegen und abends vor dem Schlafen ein paar Seiten in einem "echten" Buch zu schmökern.

Falls ihr noch ein paar Lesetipps braucht, hier meine Bücherliste 2017. Nicht alle Bücher haben mir gefallen, manche dagegen waren echte Überraschungen.


Blumenkinder von Meike Dannenberg: ein Krimi, bei dem ich es anfangs schwierig fand, mich mit der Hauptperson zu identifizieren, der mit der Zeit aber einen echten Sog entwickelt.

Hier bin ich von Jonathan Safran Foer: mit Spannung erwartet und dann sehr enttäuscht. Vielleicht bin ich einfach zu prüde für das Buch, aber sorry, ich muss mir das nicht antun.

Ein Jahr auf dem Land von Anna Quindlen ist so ziemlich das Gegenteil von Foers Buch. Leichte Kost zum Runterkommen und Träumen.

Was alles war von Annette Mingels war mein erstes Highlight in diesem Jahr. Tiefsinnig und spannend zugleich, ein Buch über persönliche Untiefen und Grenzen und wie alles zusammenhängt.

Allein, alleiner, alleinerziehend: Wie die Gesellschaft uns verrät und unsere Kinder im Stich lässt von Christine Finke habe ich als ebook gelesen. Ein wichtiges Buch für alle, egal ob sie gerade alleinerziehend sind oder nicht.

Altes Land von Dörte Hansen war für mich in diesem Jahr auch ein Lieblingsbuch. Man mag sich ganz wunderbar fallen lassen in die Sprachmelodie der Autorin und von den Apfelbäumen träumen.

Wenn das Eis bricht von Camilla Grebe. Bei Krimis greife ich ja gerne auf Bewährtes zurück und so konnte Camilla Grebe mich gar nicht enttäuschen und hat mit ihrem Solo-Roman alles gehalten.

Gestern und heute und morgen von David Bergen war meine Urlaubslektüre und ließ sich in einem Rutsch und mit großer Begeisterung lesen.

Sommernovelle von Christiane Neudecker hat mich auch noch im Sommer begleitet. Spannend und geheimnisvoll und doch ganz leicht, eine schöne Geschichte.

Raumpatrouille von Matthias Brandt - ein Buch zum schmökern und erinnern.

Das Echo deiner Taten: Maria Kallio ermittelt von Leena Lehtolainen ist mein Winterkrimi - wie immer spannend - nur leider etwas wenig Kallio-Privatleben.

Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben von André Stern. Wer André Stern mal gesehen und gehört hat, ist fasziniert von ihm (ich jedenfalls) und dieses Buch führt noch tiefer in seine Gedanken.

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Kommt ihr noch zum Lesen? Ich bin wirklich glücklich, dass ich mir das Lesen ein Stück weit zurückerobert habe und freue mich auf ein neues Lesejahr 2018.

Die Links sind Affiliate Links, die zu Amazon führen und für die ich - falls ihr darauf klick und dann bestellt, eine kleine Beteiligung bekomme.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Rezension: Weisse Weihnacht für Chloé

Wer noch ein Buch für die Weihnachtsbücher-Sammlung braucht, dem sei in diesem Jahr das wunderschöne Buch "Weisse Weihnacht für Chloé" von André Marois und Alain Pilon, erschienen bei Diogenes, dringend empfohlen.
Die Geschichte handelt von dem kleinen Mädchen Chloé aus Québec, die sich nicht damit abfinden möchte, dass es zu Weihnachten keinen Schnee gibt. Für sie ist klar, dass der Weihnachtsmann nur dann kommen kann, wenn alles weiß ist. Ohne Angst macht sie sich nachts auf den Weg in den Park und hat eine Idee, denn "Wenn man ein mutiges und schlaues kleines Mädchen ist, kann man alles schaffen." Als VorleserIn und ZuhörerIn ist man über Chloés Einfall ziemlich erstaunt und möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht.
Das Buch unterscheidet sich wohltuend von anderen Publikationen. Die Sprache ist sehr klar und schnörkellos und die Illustrationen von Alain Pilon sind nicht überladen und kommen mit wenigen Farben und Linien aus.
Der Autor ist in Frankreich geboren und wanderte mit seiner Familie nach Kanada aus. Von ihm ist bei Diogenes außerdem das Buch "Allein zu Haus" erschienen.
Für mich in diesem Jahr definitiv das schönste Weihnachtsbuch, das auf jeden Fall in unsere Sammlung kommt.
Hier kann es bei Amazon bestellt werden.

Sonntag, 10. Dezember 2017

2. Adventswochenende 2017

Das zweite Lichtlein brennt und wir hatten wirklich ein schönes Wochenende, das ich euch gerne zeige. Die Wochenenden in Bildern werden von Frau Mierau gesammelt. Die aktuellen gibt es hier.
Am Samstagmorgen ist ein wenig Schnee in der Luft. Alles ist puderzuckerbestäubt, aber es liegt nicht wirklich viel Schnee.
Trotzdem muss natürlich draußen alles inspiziert werden und so ein Trampolin mit Schnee ist ja auch schön rutschig.
Danach wird erst einmal geputzt und aufgeräumt. Wir sortieren Buntstifte aus und könne sie an einer Sammelstelle abgeben, wo sie weitergeleitet werden und letztendlich der Bildung von Mädchen zugute kommen (Infos hier).
Mittags gibt es den ersten Endivien-Salat in diesem Winter. Ich mag den leicht bitteren Salat ja wirklich gern.
Eine vorweihnachtliche Freude: Ich habe einen Gutschein bei Wolle Willich eingelöst und die waren so nett, mir den Differenzbetrag inklusive Versandkosten einfach zu schenken :-). Jetzt kann das nächste Strickjahr kommen.




Am späteren Nachmittag sind wir dann mit der großen Tochter zum Schloss Rheydt gefahren, wo Kunst und Handwerk im Advent ausgestellt wurde und ich Maren Krämer treffen konnte, über deren Fabeu und Tüta ich ja schon berichtet habe. In echt sehen die Taschen noch viel toller aus und wir haben auch noch ein kleines Weihnachtsgeschenk mitgenommen.

Abends schauen wir noch die neue Serie Dark, die erste deutsche Netflix-Produktion - sehr gut!!!
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Am Sonntagmorgen sind wir auf trockenen Straßen in die Kirche gegangen und haben einen wunderschönen Gottesdienst zum 2. Advent und zur heiligen Barbara gefeiert. Als wir dann wieder aus der Kirche raus kamen, war alles weiß und wir haben in winterlicher Atmosphäre gemeinsam Glühwein und Kakao getrunken und Adventslieder gesungen.



Bei dem Schnee waren die Kinder natürlich nicht zu halten und genossen es sehr, draußen herumzutoben. Ich habe in der Zeit eine heiße Rosenkohlsuppe gekocht, so dass sich alle gut aufwärmen konnten.

Uns ein bisschen Zeit für Hygge und Gemütlichkeit blieb auch. Nun werden hier noch Hausaufgaben gemacht und der Jüngste wird gleich ins Bett gehen. Euch eine gute Woche und ganz viele Hygge-Momente.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Zu Gast bei Schau mal her!

Wie auch schon im letzten Jahr erscheint heute ein Beitrag von mir bei Katharina von Schau-mal-her. Verraten wird ein schnelles Rezept für ein schönes Geschenk aus der Küche :-) Schaut gerne dort vorbei!

Dienstag, 5. Dezember 2017

Die besondere Zeit im Jahr

Der Dezember wartet mit Zusatzaufgaben. Neben der normalen Familienarbeit gilt es, zu planen, Listen zu schreiben, die Adventskalender zu befüllen, Geschenke zu überlegen, zu bestellen und zu kaufen, Geschenke einzupacken und daneben auch noch jede Menge Proben für Krippenspiel und Chorauftritt zu besuchen. Das alles sind zum Glück keine lästigen Termine, sondern schöne Anlässe, mit anderen Menschen zusammen in Weihnachtsstimmung zu kommen, aber es sind eben auch Dinge, die den Tag füllen und die mich manchmal in Hektik und Stress versetzen. Denn die Geschenke-Recherche nimmt Zeit in Anspruch und die fehlt dann wieder an anderer Stelle.
Wenn du es eilig hast, gehe langsam! Diese japanische Weisheit erinnert ganz besonders in der Zeit vor Weihnachten daran, dass sich nicht unendlich viel in einen Tag packen lässt. Vielmehr hilft es, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und unwesentliche Dinge weg zu lassen. Ich muss nicht 100 Adventskalender-Gewinnspiele mitmachen oder samstags in die Innenstadt fahren. Nehmen wir die Vorweihnachtszeit einfach an als besondere Zeit im Jahr. Es ist die Zeit der kindlichen Vorfreude auf Weihnachten, der Überraschungen und Geheimnisse, der leuchtenden Kerzen und der Gemeinschaft. Der Weg ist das Ziel und Vorfreude immer noch die schönste Freude.